Currently: 4 users online.
Mail

Neuigkeiten

Sponsorenlauf 2026

Bildergalerie
 

Austausch mit dem Baskenland

Gegenseitige Besuche im März und April
 

Eisige Belohnung

DBG Singers feiern
 

Schulfest zum 60.

Bericht und Bildergalerie
 

Grugalauf 2026

6. Jahrgang läuft 800km für guten Zweck
 

Exkursionen nach Oberhausen und Köln

Deutsch- und Erdkundekurse on tour
 

Provinzsportfest 2026

Fußballer siegen in Buxheim
 

MINT-Exkursionen

mathebUDE und Schülerlabor
 

Stolpersteine in Borbeck

youngcaritas AG im Einsatz
 

Frühstudium

Verleihung der Studienzertifikate an 11 DBG-Schüler
 

Frühjahrskonzert

Musikalische Abende begeistern
 

Alte Worte, neue Technik

Vokabeln richtig lernen
 

ThinkLab Bochum

Experimentierendes Lernen
 

Mitwirkung in der Kommunalpolitik

Kinderforum im Rathaus
 

Verona

Schüleraustausch der 10. Klasse
 

Ältere Nachrichten...

 

You are here: FächerPÄDAGOGIKFachraum Pädagogik

 

Pädagogikschülerinnen tauschen
Schulbuch gegen Farbeimer und Pinsel
Im Rahmen des Pädagogikunterrichts der Jahrgangsstufe 12 wurde u.a. über die Montessori- und Reggio-Pädagogik gesprochen. In beiden Konzepten spielt die „Raumgestaltung“ eine wichtige Rolle für den Lernprozess, woraus der Wunsch entstand, den Kursraum entsprechend zu renovieren.
So kann der Raum nach Montessori Lernen fördern oder erschweren bzw. verhindern. In der Reggio-Pädagogik spielt der Raum die Rolle schlechthin: Der Raum wird als „dritter Erzieher“ gesehen. Räume wirken als reichhaltige, vorbereitete Umgebung, die den Kindern sowohl Anregung und Herausforderung, als auch Geborgenheit und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Der Reggio-Kenner Prof. Tassilo Knauf verweist in vielen seiner Publikationen immer wieder auf die pädagogische Bedeutung der Räume: "Räume, die unverwechselbar sind, geben etwas von den Menschen preis, die sie gestaltet und genutzt haben". Ihre Ausgestaltung sollte das Leben ihrer "Bewohner" widerspiegeln.
Ausgehend von dieser Unterrichtsreihe hat der Kurs ein entsprechendes Raumkonzept für den Kursraum erarbeitet und den Wunsch geäußert, den Kursraum, der bisher „mit seinem weißen Anstrich eher an ein Krankenhauszimmer erinnerte“ (Zitat der Schülerinnen) entsprechend zu gestalten. Dabei wollte der Kurs die Renovierung des Raumes nicht lediglich „an die Hausmeister abgeben“, sondern selbst aktiv werden und Verantwortung für den Raum übernehmen. So verzichtete der Kurs schon vor den Ferien auf einen „Wandertag“ und bereitete die Renovierungsarbeiten vor – Tische und Stühle wurden geputzt, von hässlichen Kaugummis befreit und Holzleisten wurden abgeschliffen.
 
In den letzten Tagen der Sommerferien war es dann endlich so weit: Am Mittwoch traf sich die erste Arbeitsgruppe, kaufte Farbe und begann mit ihrer Arbeit – schnell war die erste Wand gelb gestrichen.
Ebenso eifrig ging am Donnerstag die zweite Arbeitsgruppe an´s Werk und beendete die „großflächigen Malerarbeiten“.
 
Die dritte Arbeitsgruppe war dann am Freitag für die „Feinarbeiten“, die farblichen Akzente (die Holzleisten im Raum bekamen einen grünen Anstrich) und das Putzen zuständig.
 
Entstanden ist nun ein Raum, der in sonnigem Gelb erstrahlt und zusätzlich eine große Magnetfläche bietet, da ein Bereich des Raumes mit Magnetfarbe gestrichen wurde. Arbeitsplakate können nun problemlos an die Wand geheftet werden.
Das Aufstellen von Pflanzen rundet das Umgestaltungskonzept des Raumes ab und sorgt für eine anregende „Lern- und Wohlfühl-Atmosphäre“. So wird der Raum, der einst als „Krankenhauszimmer“ bezeichnet wurde, nun liebevoll „Wohnzimmer“ bzw. „Sonnenraum“ genannt.
  
Eine tolle Leistung des Pädagogik-Leistungskurses der Jgst. 13 (Schuljahr 2010/2011)!