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Es dauert nur wenige Augenblicke, und die Hälfte der Klasse liegt auf dem Bauch auf dem flauschigen Teppich im Innenraum der Moschee. Frau Altun, die Leiterin der Begegnungsstätte lächelt nachsichtig: „Ich freue mich jedes Mal, wenn die Schülerinnen und Schüler sich so wohl fühlen; sie sollen nur gut zuhören.“
Und - sie haben gut zugehört, die abschließenden Fragen, was sie gelernt haben, können die drei Klassen sehr gut beantworten!
Klassenweise haben sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe in der letzten Woche auf den Weg gemacht, die große sichtbare Moschee im Duisburger Norden zu besichtigen (die Fotos zeigen die 06B). Dank der großzügigen Unterstützung durch den Förderverein konnte die Fahrt nach Marxloh jeweils per Bus erfolgen.
Die Exkursion ist Teil des Unterrichtsvorhabens in der 6. Klasse: „Juden, Christen, Muslime - Kinder Abrahams? Der Islam“ Vor Ort lernen die Schülerinnen und Schüler durch eine gut einstündige Führung die Moschee im Innen- und Außenbereich kennen. Sie erfahren etwas über das muslimische Glaubens- und Gemeindeleben und können ihr Wissen über den Islam vertiefen.
Die Größe der Moschee, die eindrucksvolle Innengestaltung, der große bedeutungsvolle Leuchter in der Mitte des Raums und nicht zuletzt der schöne Teppich beeindrucken die Schülerinnen und Schüler sehr.
Die Moschee hat sehr bewusst große offene Fenster, sodass das Geschehen in der Moschee zu sehen ist und zugleich der Kontakt zur Nachbarschaft geschaffen wird. Bereits in der Planungsphase der Moschee wurde darauf geachtet, die christlichen Gemeinden und die Vertreter des Stadtteils miteinzubeziehen.
So erklärt Frau Altun den Zuhörenden, dass z.B. das Minarett einige Meter kleiner ist als der Kirchturm der benachbarten Pfarrkirche.
Frau Altun geht geduldig auf die weiteren Fragen der Schülerinnen und Schüler ein und erlaubt ihnen, sich nach den Erklärungen selbstständig in der Moschee zu bewegen: „Aber bitte nicht rennen - denkt daran, ihr seid in einem Gotteshaus.“ Die Einladung wird gern angenommen, die Frauenempore besucht, durch den Koran geblättert oder einfach noch ein Moment der weiche Teppich genossen. (Text: HonS, Fotos: HonS, KetA)
Zuletzt geändert am: 21.06.2026 um 13:53
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