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Don-Bosco-Schüler machen Weltpolitik

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Internationale MUN-Konferenz in München

Sieben Jugendliche des Don-Bosco-Gymnasiums reisten im November als Abgeordnete zur MUN-Konferenz nach München. MUN ist die Abkürzung für Model United Nations. Diese Konferenzen finden in regelmäßigen Abständen in mehreren Großstädten weltweit statt. Ihr Ziel ist es, den Teilnehmern die Arbeit der Vereinten Nationen näher zu bringen und das Interesse und Verständnis für fremde Kulturen zu stärken.

Eine Woche lang schlüpfen die Schüler und Schülerinnen in einen Anzug oder ein schickes Kleid und nehmen die Rolle eines Abgeordneten der Vereinten Nationen ein. Per Zufallsprinzip werden sie verpflichtet, die Position eines bestimmten Staates einzunehmen. In dieser Funktion debattieren und verhandeln sie mit Schülern aus aller Welt, um das Zusammenleben und die Lebensbedingungen weltweit besser zu gestalten. Von Algerien bis Vietnam waren fast alle Länder in den verschiedenen Komitees repräsentiert. Dabei wurden politisch brisante Themen, wie zum Beispiel die Situation in Syrien, die Flüchtlingskrise oder die Auswirkung des Klimawandels, diskutiert. Amtssprache ist durchweg Englisch.




Keine leichte Aufgabe, die die sieben Schüler und Schülerinnen des Don-Bosco-Gymnasiums aber mit Bravur meisterten. Im Vorfeld waren sie von ihrem Mitschüler Simon Mühlbauer (Klasse 12) vorbereitet worden, der bereits im Februar an der MUN-Konferenz in Griechenland teilgenommen hatte. Während dort die Interessen der Länder Rumänien und Südafrika vertreten wurden, nahmen die Don-Bosco-Jugendlichen auf der Münchener Konferenz die Rolle der Türkei ein. Dies stellte in der aktuellen politischen Situation eine besondere Herausforderung dar.

Begleitet wurde die Schülergruppe von ihren Lehrerinnen Annette Schulte Hemming und Jana Stemmerich, die die Konferenz als Direktorinnen unterstützten.

Außerdem war in München natürlich der Schutzpatron Don Bosco mit dabei. Die Borbecker Jugendlichen waren in der dortigen salesianischen Niederlassung „Salesianum“ untergebracht und fühlten sich dort nach den anstrengenden Verhandlungstagen wie zu Hause.

Nach fast einer Konferenzwoche hieß es Abschied nehmen von neu gewonnenen Freunden aus aller Welt mit der Hoffnung, sie bald wieder zu sehen. Denn die nächste Mun-Konferenz kommt bestimmt.


SuhA/ScrG

Zuletzt geändert am: 23.11.2015 um 00:11

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