Currently: 8 users online.
Mail

Neuigkeiten

Sporttag am DBG

Bewegung, Teamgeist und faire Wettkämpfe
 

DBG Singers "rocken"

das Sommerfest der Don-Bosco-Mission
 

Hands-On-Day

Und alle packten an!
 

Exkursionen der Jahrgangstufe 8 und 9

Zollverein und Lüttich begeistern
 

Die Juli-Ausgabe des Schulfensters ist online

Nachrichten aus dem DBG
 

Mit Berthold Beitz nach Berlin

9A gewinnt Geschichtswettbewerb
 

Zurück zu den Wurzeln

Besuch im Bergbaumuseum Bochum
 

VDE-Technikpreis

Projekt "Smart BriXX"
 

Alles Kinder Abrahams?

Besuch in der Moschee
 

Wie krisenfest ist unsere Demokratie?

Ein Abend mit Innenminister Reul
 

Kompositionen aus den 5er Klassen

Förderverein unterstützt den Musikunterricht mit neuen Keyboards
 

Wasserstofftechnologie hautnah

Chemie-Kurse im Haus der Technik
 

Erfolgreiche Leichtathleten

DBG-Schüler mit tollen Ergebnissen zum Saisonauftakt
 

"Zusammenhalt in Vielfalt"

Inklusives Rollstuhl-Basketballturnier
 

Sponsorenlauf 2026

Bildergalerie und Dank
 

Ältere Nachrichten...

 

You are here: Start

Geklaute Vergangenheit

news3 >>

Geklaute Vergangenheit – Querdenker und unsere Geschichte

Eine Unterrichtsreihe im Zusatzkurs Geschichte (Q2)

Das in der Überschrift formulierte Unterrichtsvorhaben ergab sich eigentlich recht zufällig. Die Bundesregierung hatte in drei Werbespots rund um den Volkstrauertag im November 2020 darum geworben, zu Beginn der zweiten Corona-Welle „allen Mut zusammenzufassen und faul wie die Waschbären einfach mal nichts zu tun und das Sofa als Kampffront" anzusehen. Analogien zu den Weltkriegen waren bewusst gewählt und standen dann auch in der öffentlichen und fachwissenschaftlichen Kritik.

Das angeführte Zitat war aber letztlich nur eine von vielen historischen Analogien, deren sich Spots und Demonstranten für ihre Botschaften zum Thema Corona bedienten.
Schülerinnen und Schüler des Zusatzkurses Geschichte machten auf weitere Videos im Internet aufmerksam, in denen sich zum Beispiel ein 11jähriges Kind und eine junge 21jährige Erwachsene mit Anne Frank und Sophie Scholl im Rahmen von Querdenker-Demonstrationen verglichen, gelbe "Impfsterne, die den "Judensternen" gleichen, auf solchen Demos getragen werden oder das Pandemiegesetz mit dem Ermächtigungsgesetz gleichgesetzt wird.
Und so machte sich der Kurs auf den Weg, mit Querdenkern –Vor-"Urteilen" aufzuräumen und die eigentlichen geschichtlichen Hintergründe aufzuspüren.

Eine die Unterrichtsreihe abschließende Aufgabe bestand darin, der 11jährigen Influenzerin und ihren Eltern mit einem Brief zu antworten und ihnen Sachinformationen zum Schicksal von Anne Frank zu geben. Eine wichtige Quelle war dafür die Internetseite www.annefrank.org des gleichnamigen Amsterdamer Museums.

Hier der dreiseitige Brief einer Kursteilnehmerin, der auch die jetzige Situation von Jugendlichen in Zeiten der Pandemie deutlich macht, aber ebenso klar zum Ausdruck bringt, dass diese in keinster Weise mit der Situation von damals zu vergleichen ist.



Zuletzt geändert am: 08.04.2021 um 15:54

Zurück