Currently: 5 users online.
Mail

Neuigkeiten

Abi-Gag und Mottowoche

Bildergalerie
 

Allbau-Schachturnier

DBG als Seriensieger
 

Cambridge Zertifikate

Q2-Schüler glänzen mit Englisch-Kenntnissen
 

Little Red Rock

Kleine Bildergalerie zum Hausmusikabend 2019
 

Nelli Lorenz in den Sing Offs

Schülerin der 8B ist weiterhin erfolgreich bei The Voice Kids
 

Sponsorenlauf

Zugunsten der Salesianischen Sportspiele 2020
 

VDE-Technikpreis 2019

DBG erreicht Endrunde
 

FUELCELLBOX-Schülerwettbewerb 2019

Don-Bosco-Gymnasium im Finale
 

THE VOICE KIDS 2019

Nelli Lorenz vom DBG in den Blind Auditions erfolgreich

Exkursion ins DLR School Lab

9C an der Universität Dortmund
 

veni vidi vici

Sieger im lateinischen Vokabelwettbewerb geehrt
 

Die Februar-Ausgabe des Schulfensters ist online

Nachrichten aus dem DBG
 

DIERCKE Wissen 2019

Erdkunde Jubiläumswettbewerb am DBG
 

Achtungserfolg für Badmintonspieler

Zweiter Platz auf Bezirksebene
 

Aus für letztes Jungen-Team

A-Junioren im Halbfinale ohne Glück
 

Ältere Nachrichten...

 

You are here: Start

Besuch beim Ruhrbischof

news3 >>

Wenn die Kirche sich nicht um die Jugend kümmert, wird die Kirche die Jugend verlieren.“ Eindringliche Apelle richteten die fünf Schülerinnen und Schüler unserer Jahrgangsstufe 10, begleitet von Frau Honecker, an den Ruhrbischof Herrn Dr. Franz-Josef Overbeck.

Die Gruppe hatte am Freitag, den 17. Januar 2014, im Nachgang zur Visitation am Don-Bosco-Gymnasium und dem Eucharistischen Kongress im letzten Jahr die Gelegenheit, dem Bischof bei Kaffee und Keksen einige Fragen zu stellen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Es wurde ein sehr intensiver Austausch, der fast zwei Stunden dauerte. Gut vorbereitet konfrontierten die Jugendlichen ihren Bischof mit aktuellen Fragestellungen.

Sie ließen sich zuerst die Lebensumstände eines Bischof und seinen Tagesablauf näher erklären, bevor dann die Themen zur Sprache kamen, die den Jugendlichen besonders unter den Nägeln brannten: Der Umgang der Kirche mit dem Thema Homosexualität und die Rolle der Frau in der Kirche. Ersteres Thema hatte für die SchülerInnen neue Aktualität gewonnen durch die Debatte in Baden-Württemberg und die Petition eines Realschullehrers gegen die Pläne der Landesregierung, das Thema Homosexualität in den Lehrplan aufzunehmen. Während Bischof Overbeck einerseits ihren Protest gegen dieses Vorgehen teilte, machte er den Jugendlichen andererseits auch die Position der Kirche zu diesem Thema deutlich. Man dürfe homosexuelle Menschen nicht diskriminieren und müsse offen mit ihnen umgehen; trotzdem sei es seine Pflicht als christlicher Bischof, sich auf die Bibel zu berufen. Das gleiche gelte auch zum Thema "Frauen in der Kirche": Frauen als Priester habe es nicht gegeben und werde es in Zukunft auch nie geben. Jedoch müsse man diese brisanten Fragen auch mit Blick auf die Weltkirche verstehen und begreifen, dass Veränderungen eines breiten Konsens' bedürfen, um die Einheit der Kirche zu gewähren.

Die Schüler und Schülerinnen waren von der Offenheit des Bischofs zu diesen Fragen positiv überrascht: "Er ist unseren Fragen nicht ausgewichen und hat sich um ehrliche Antworten bemüht", so ihr Fazit.
In besonderer Weise interessierte die Jugendlichen die Frage, welche Pläne und Ideen der Bischof hat, um die Jugendlichen wieder stärker für die Kirche zu interessieren. Die Schüler beklagten, dass sie sich allein gelassen, zu wenig angesprochen und zum Teil fremd in den Gottesdiensten fühlen. "Einen Raum, Stühle und Musik - mehr brauchen wir doch nicht", so versuchte ein Schüler, die Bedürfnisse zusammenzufassen. Bischof Overbeck hörte aufmerksam zu und nahm die engagiert vorgetragenen Anfragen sehr ernst. Er musste jedoch auch einräumen, dass ihren berechtigten Anliegen die sehr schwierige Finanzsituation und der Personalmangel entgegenstehen.

“Also müssen wir das wohl selber in die Hand nehmen“, so der Eindruck einer Schülerin, „aber alles in allem hatten wir alle einen sehr positiven Eindruck vom Bischof und hoffen, dass in Zukunft einiges geändert wird und die Kirche mit der Zeit geht.“ (HonS)

Beteiligt waren: Katharina Hoppen, Karina Lange, Lisa Scherers, Tobias Martins und Jonas Matheri.

 

 

Zuletzt geändert am: 19.01.2014 um 22:39

Zurück