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AG Geschichte on Tour |
Unterwegs zur Halde Rungenberg
Ein außergewöhnliches „Kunstwerk“ besuchte die AG Geschichte im Rahmen ihrer 9. Exkursion auf ihrer Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Gut 60 Meter hoch ist die Halde Rungenberg im Ortsteil Gelsenkirchen Buer, die aus dem Abraum der Zeche Hugo entstand und zu den größten Halden des Ruhrgebiets zählt.
So türmten sich vor den mit dem Fahrrad angereisten Teilnehmern der AG zwei dunkle massige Pyramidengebilde auf, auf deren Spitzen jeweils ein aus verrostetem Stahl bestehender Scheinwerfer thront, deren Strahlen nachts die beiden Gebilde optisch zu einer ganzen Pyramide erscheinen lassen.
Von der Siedlung Schüngelberg – einer zwischen den Jahren 1993 bis 1999 erbauten Neubausiedlung mit 220 Wohnungen, die an den noch existierenden Bestand der ursprünglichen Bergarbeitersiedlung aus dem Jahre 1897 auf der angrenzenden Fläche erbaut wurde, führt sogar eine 300 Stufen zählende Treppe hinauf zur Halde Rungenberg. Nachdem wir die Neubausiedlung Schüngelberg im Rahmen einer Begehung hinsichtlich ihrer Struktur näher untersucht hatten, entschied sich die Gruppe dafür, nicht die Treppe zur Halde hochzunehmen, sondern die „kleine Tour de France“ zu wagen und mit den Fahrrädern die Halde auf den Schotterwegen zu erklimmen. Oben angekommen wurden die Teilnehmer mit einem fantastischem Ausblick belohn.

Die Faszination der sieben Landmarken im Ruhrgebiet mit ihrem Kultur- und Naturangebot wird die AG Geschichte auch bei ihrer abschließenden 10. Exkursion zur Halde Haniel zwischen Bottrop und Oberhausen begleiten.
Eine Fortsetzung der AG Geschichte ist auch für das nächste Schuljahr geplant – natürlich mit dem Fahrrad.
Achim Ludwig
Zuletzt geändert am: 02.06.2024 um 18:14
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