Currently: 3 users online.
Mail

Neuigkeiten

Abi-Gag und Mottowoche

Bildergalerie
 

Allbau-Schachturnier

DBG als Seriensieger
 

Cambridge Zertifikate

Q2-Schüler glänzen mit Englisch-Kenntnissen
 

Little Red Rock

Kleine Bildergalerie zum Hausmusikabend 2019
 

Nelli Lorenz in den Sing Offs

Schülerin der 8B ist weiterhin erfolgreich bei The Voice Kids
 

Sponsorenlauf

Zugunsten der Salesianischen Sportspiele 2020
 

VDE-Technikpreis 2019

DBG erreicht Endrunde
 

FUELCELLBOX-Schülerwettbewerb 2019

Don-Bosco-Gymnasium im Finale
 

THE VOICE KIDS 2019

Nelli Lorenz vom DBG in den Blind Auditions erfolgreich

Exkursion ins DLR School Lab

9C an der Universität Dortmund
 

veni vidi vici

Sieger im lateinischen Vokabelwettbewerb geehrt
 

Die Februar-Ausgabe des Schulfensters ist online

Nachrichten aus dem DBG
 

DIERCKE Wissen 2019

Erdkunde Jubiläumswettbewerb am DBG
 

Achtungserfolg für Badmintonspieler

Zweiter Platz auf Bezirksebene
 

Aus für letztes Jungen-Team

A-Junioren im Halbfinale ohne Glück
 

Ältere Nachrichten...

 

You are here: Start

"22.58"

news3 >>

“Thank you for travelling with Deutsche Bahn”

Das bekannte Stück der deutschen A-Cappella Band Wise Guys stand mit am Anfang des Hausmusikabends 2018, der an drei aufeinander folgenden Tagen von mehr als 1200 Zuschauern im Don-Bosco-Gymnasium besucht wurde.

Die Pausenhalle des DBG war zur Bahnhofshalle mit angeschlossenen Verkaufsständen und einem Bistro umfunktioniert worden. Von dort aus ging es zu Gleis 2, dem Bahnsteig, auf dem sich in den kommenden 2 1/2 Stunden das Geschehen abspielen sollte. Dafür hatte die schuleigene Veranstaltungs- und Technik AG die Turnhalle wieder in einen festlichen Theaterraum verwandelt, denn das Format hat sich längst zum Musik-Theater-Abend entwickelt, in dem die musikalischen Beiträge thematisch eingebettet sind.

„22:58“ – so der schlichte Titel in diesem Jahr, entführte die Zuschauer in einen kleinen Wartesaal auf Gleis 2 des Essener Hauptbahnhofes. Den Bühnenhintergrund bildete eine 4m x 2,60m große Fototapete, die zu später Stunde ein Gleis am Essener Hauptbahnhof zeigte. Die Bühne selbst war als Wartehalle gestaltet mit ein paar wenigen Sitzgelegenheiten und einem Getränkeautomat, den Graffitis mit klarem Fußballvereinsbekenntnis zierten.

Die Geschichte des Theaterstücks ist schnell erzählt. Der am Gleis 2 um 22.58 Uhr erwartete Intercity von Westerland nach Prien hat Verspätung, erst 20 Minuten, schließlich über zwei Stunden. Zeit genug, dass die Reisenden im Wartesaal miteinander ins Gespräch kommen. Im Laufe des Abends finden sich dort immer mehr Menschen ein. Leute, die sich zufällig begegnen und sonst wohl niemals etwas miteinander zu tun gehabt hätten. Die sich ergebenen Dialoge, Lebensgeschichten, sich auftuenden Beziehungskrisen, aber auch Mitgefühl, Solidarität und viele anderen Facetten menschliche Lebens griffen die Musikstücke auf, die in die Handlung integriert waren. Sie erzählten von der Bahn, von Reisen, nach Hause kommen und damit verbundenen Träumen und Sehnsüchten ihrer Fahrgäste.


Es waren in diesem Jahr bewusst keine mainstream gestrickten Mitklatschlieder im Programm, sondern eher ruhige, jazzige und soulige Stücke angesagt. Die Musikauswahl zeigte dadurch umso mehr die hohe Qualität und Vielfalt aller musikalischen Ensembles des DBG und die tolle stimmliche Entwicklung der jungen Nachwuchskünstler, die zum Teil auch in den Vorjahren schon auf der Bühne gestanden hatten.

Das Schulblasorchester, verstärkt durch Ehemalige, eröffnete den musikalischen Reigen, im Laufe des Abends kamen die Schulband, das DBG-Ensemble aus Streichern und Flöten, die Bühnenband, der Unter-, Mittel- und Oberstufenchor sowie zahlreiche Solisten hinzu. Bei einigen Auftritten reichten auch einfach nur die Begleitung mit der Gitarre oder dem Piano und Cello.

Es war ein eher ruhiger, zum Teil auch nachdenklicher Abend, der mit einem furiosen Finale der über 200 Schülerinnen und Schüler endete, die als Sänger, Musiker oder Schauspieler dabei waren. Alle Musikgruppen spielten und sangen zum Abschluss gemeinsam von Mark Forster „Sowieso“ – egal was kommt, es wird gut.

Und die Zuschauer waren sich einig: „22:58“ war wieder ein tolles Gemeinschaftswerk, das mit großem Applaus auch für alle hinter den Kulissen beteiligten Personen gefeiert wurde.

ScrG

 

Zuletzt geändert am: 18.03.2018 um 22:18

Zurück