Currently: 7 users online.
Mail

Neuigkeiten

Lizenzen und Zertifikate sind Türöffner

Don-Bosco-Schüler erhalten Zusatzqualifikationen für die Studien- und Berufswelt
 

AG Geschichte besucht Kloster Stiepel

"Damit wir nie vergessen"
 

Auftakt zur Schulfußball-Saison

C-Junioren eine Runde weiter
 

Die Oktober-Ausgabe des Schulfensters ist online

Nachrichten aus dem DBG
 

Verein der Ehemaligen des DBG

2. Ehemaligenturnier
 

Ideensammlung für den Schlosspark

SV zeigt Perspektiven auf
 

lit.RUHR

Neuntklässler beim Literaturfestival
 

Einführungsseminar der EF

Methoden- und Orientierungstage in der Eifel
 

Heimspiel für Knebel

Uwe Lyko begeistert in Don-Bosco
 

Pater Nosbisch mit Schülersprechern in Köln

Die K&K-Tour
 

News aus der Cafeteria

Schulcafeteria geht ins 20. Jahr
 

20 Jahre Koedukation am DBG

756 Abiturientinnen bis heute
 

Weihnachtsbaumverkauf am DBG

Bäume im Hunsrück handverlesen
 

Eine Exkursion zum Nachdenken

8B und 8C im Lager Westerbork
 

Das Welterbe in der Nachbarschaft

8A erkundet Kokerei Zollverein
 

Ältere Nachrichten...

 

You are here: Start

"22.58"

news3 >>

“Thank you for travelling with Deutsche Bahn”

Das bekannte Stück der deutschen A-Cappella Band Wise Guys stand mit am Anfang des Hausmusikabends 2018, der an drei aufeinander folgenden Tagen von mehr als 1200 Zuschauern im Don-Bosco-Gymnasium besucht wurde.

Die Pausenhalle des DBG war zur Bahnhofshalle mit angeschlossenen Verkaufsständen und einem Bistro umfunktioniert worden. Von dort aus ging es zu Gleis 2, dem Bahnsteig, auf dem sich in den kommenden 2 1/2 Stunden das Geschehen abspielen sollte. Dafür hatte die schuleigene Veranstaltungs- und Technik AG die Turnhalle wieder in einen festlichen Theaterraum verwandelt, denn das Format hat sich längst zum Musik-Theater-Abend entwickelt, in dem die musikalischen Beiträge thematisch eingebettet sind.

„22:58“ – so der schlichte Titel in diesem Jahr, entführte die Zuschauer in einen kleinen Wartesaal auf Gleis 2 des Essener Hauptbahnhofes. Den Bühnenhintergrund bildete eine 4m x 2,60m große Fototapete, die zu später Stunde ein Gleis am Essener Hauptbahnhof zeigte. Die Bühne selbst war als Wartehalle gestaltet mit ein paar wenigen Sitzgelegenheiten und einem Getränkeautomat, den Graffitis mit klarem Fußballvereinsbekenntnis zierten.

Die Geschichte des Theaterstücks ist schnell erzählt. Der am Gleis 2 um 22.58 Uhr erwartete Intercity von Westerland nach Prien hat Verspätung, erst 20 Minuten, schließlich über zwei Stunden. Zeit genug, dass die Reisenden im Wartesaal miteinander ins Gespräch kommen. Im Laufe des Abends finden sich dort immer mehr Menschen ein. Leute, die sich zufällig begegnen und sonst wohl niemals etwas miteinander zu tun gehabt hätten. Die sich ergebenen Dialoge, Lebensgeschichten, sich auftuenden Beziehungskrisen, aber auch Mitgefühl, Solidarität und viele anderen Facetten menschliche Lebens griffen die Musikstücke auf, die in die Handlung integriert waren. Sie erzählten von der Bahn, von Reisen, nach Hause kommen und damit verbundenen Träumen und Sehnsüchten ihrer Fahrgäste.


Es waren in diesem Jahr bewusst keine mainstream gestrickten Mitklatschlieder im Programm, sondern eher ruhige, jazzige und soulige Stücke angesagt. Die Musikauswahl zeigte dadurch umso mehr die hohe Qualität und Vielfalt aller musikalischen Ensembles des DBG und die tolle stimmliche Entwicklung der jungen Nachwuchskünstler, die zum Teil auch in den Vorjahren schon auf der Bühne gestanden hatten.

Das Schulblasorchester, verstärkt durch Ehemalige, eröffnete den musikalischen Reigen, im Laufe des Abends kamen die Schulband, das DBG-Ensemble aus Streichern und Flöten, die Bühnenband, der Unter-, Mittel- und Oberstufenchor sowie zahlreiche Solisten hinzu. Bei einigen Auftritten reichten auch einfach nur die Begleitung mit der Gitarre oder dem Piano und Cello.

Es war ein eher ruhiger, zum Teil auch nachdenklicher Abend, der mit einem furiosen Finale der über 200 Schülerinnen und Schüler endete, die als Sänger, Musiker oder Schauspieler dabei waren. Alle Musikgruppen spielten und sangen zum Abschluss gemeinsam von Mark Forster „Sowieso“ – egal was kommt, es wird gut.

Und die Zuschauer waren sich einig: „22:58“ war wieder ein tolles Gemeinschaftswerk, das mit großem Applaus auch für alle hinter den Kulissen beteiligten Personen gefeiert wurde.

ScrG

 

Zuletzt geändert am: 18.03.2018 um 22:18

Zurück