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Zeitreise durch die Binnenschiffahrtsgeschichte |
Schifffahrtsgeschichte vom antiken Rom bis zur Gegenwart erlebte die AG Geschichte auf ihrer neunten Exkursion im Schuljahr 2018/2019 in Deutschlands umfassendstem Museum der Binnenschifffahrt in Duisburg, Europas größtem Binnenhafen.
Mittelpunkt der ehemaligen Herren-Schwimmhalle aus der Kaiserzeit ist die originalgetreue Tjalk „Goerde Verwachtung“, ein niederländischer Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. Obwohl im 19. Jahrhundert die Dampfschifffahrt Einzug in die Fortbewegungstechniken auf den Flüssen hielt, zeigen Hafenbilder um 1900 noch immer die hohe Anzahl von Frachtseglern.
Dass Menschenkraft in vielen Belangen gefragt war, vermittelte das sog. Treideln, Bilder von Schiffsziehern, die seit dem 8. Jahrhundert an langen Seilen, die an einem Mast am Vorschiff befestigt waren, die Schiffe stromaufwärts zogen oder auch ein Zugtier führten.
Auf drei Etagen mit vielen detailgetreuen Schiffsmodellen und zahlreichen Exponaten reichte die Vielfalt vom begehbaren Nachbau eines Binnenschiffes bis hin zu Umschlagstechniken im Hafen mittels eines originalgetreuen Containers.
Zum Abschluss der Route der Industriekultur wird die AG Geschichte mit dem Fahrrad am 29. Juni die Siedlung Eisenheim, die älteste Arbeiterkolonie des Ruhrgebietes, besuchen und somit auch die Wohn- und Lebensbereiche der Arbeiter in den Blick nehmen.
LudA
Zuletzt geändert am: 18.06.2019 um 00:25
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