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Exkursionen

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AG Geschichte
auf dem schönsten Dach des Ruhrgebiets


Hoch motiviert und zum letzten Mal radelte die AG Geschichte bei ihrer zehnten Exkursion in diesem Schuljahr mit einer etwas kleineren Mannschaft zum schönsten Dach des Ruhrgebietes, der Halde Hoheward.
Und diese Tour hatte es in sich, ging es doch zur größten Haldenlandschaft des Ruhrgebietes als Teil des Landschaftsparks Hoheward und zur höchsten Stelle der Halde mit einer Höhe von 152m ü. NHN. Die am „Fuße“ der Halde im Jahre 2001 stillgelegte Zeche Ewald bildete dann nach 24 km Anfahrtstrecke den Auftakt zur letzten Bergetappe.
Serpentinartige Anstiege verlangten den jungen Radfahrern eine Menge ab und die letzten Körner wurden dann noch bei den letzten Anstiegen zum Horizont-Observatorium auf dem nördlichen Gipfelplateau, das 2008 mit zwei imposanten Rundbögen von ca. 45m Radius errichtet wurde, sowie zur Horizontalsonnenuhr auf dem südlichen Plateau, mobilisiert. Gerade das südliche Plateau mit seiner großen Fläche und dem 8,50m hohen Steinpfeiler (Obelisk) als Träger einer Kugel, deren Schatten als Zeiger für die richtige Ortszeit fungiert, bietet neben den vielen Aussichtsbalkonen auf der sog. Balkonpromenade bei guter Sicht die schönsten Ausblicke über das Ruhrgebiet und belohnte somit die Gruppe für ihre körperlichen Anstrengungen.
Am Ende der Tour standen dann auf dem Kilometerzähler ca. 60km und das „by fair means“, ohne Hilfsmotor.



Respekt vor dieser Leistung und ich wünsche Euch weiterhin viel Spaß bei der historischen Spurensuche im Ruhrgebiet und wenn es sich anbietet mit dem Fahrrad. Es lohnt sich.


Euer A. Ludwig



Vare, redde legiones!

Erstmals unternahmen die Lateinkurse der Jahrgangsstufe 9 eine gemeinsame Exkursion ins Museum Varusschlacht bei Osnabrück. Bei einem Rundgang über das Grabungsgelände erfuhren wir viel über die ausgefeilte Kriegsführung der Germanen unter ihrem Anführer Arminius, der seine zahlenmäßig und technologisch weit überlegenen römischen Gegner über vier Tage hinweg aufrieb.

Im zugehörigen Museum waren die wenigen von den Germanen übersehenen römischen Waffen und Münzen ausgestellt, die von der Varusschlacht auch nach mehr als 2.000 Jahren noch Zeugnis ablegen. Das Highlight der Ausstellung war freilich die berühmte Maske, die vermutlich eine Maßanfertigung für einen eitlen Reiteroffizier war, weshalb die Germanen bloß ihre Silberauflage entfernten und die Maske an sich liegen ließen.

Die Fachschaft Latein dankt dem Förderverein herzlich für die Bezuschussung der Exkursion!

 
 Text und Fotos: SuoC

 

Zuletzt geändert am: 09.07.2025 um 18:48

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