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Solidarität und Nachhaltigkeit am DBG

Die Schüler/innen des Grundkurses kath.Religion Jhg.12 von Frau Honecker wollten es genau wissen:Nachdem sie sich ausführlich mit den Grundprinzipien der kath. Soziallehre beschäftigt haben, machten sie den Praxistest. Wie zeigen sich Solidarität und Nachhaltigkeit an unserer Schule?

Das DBG – eine nachhaltige Schule?

Kann eine Schule, die jährlich 254 MWh Strom bezieht, nachhaltig sein? Eine Schule, deren Kopierer pro Jahr 500.000 Kopien anfertigt? Und deren Belüftungssystem selbst in 6 Wochen Sommerferien ununterbrochen eingeschaltet sein muss, um den Hygienevorschriften zu entsprechen? 

Die Antwort mag schwer zu glauben sein, aber dennoch ist das DBG auch in Sachen Nachhaltigkeit ganz vorne mit dabei. Dank des Konjunkturpakets II war es der Schule möglich viele baulich energetische Modernisierungen durchzuführen. Egal ob die Erneuerung des Flachdachs des Schulpavillons, der Austausch zahlreicher alter Fenster, der Einbau neuer, sparsamerer Pumpen oder der Austausch zahlreicher alter Heizungsrohre und teilweise sogar der alten Heizkörper, alles wurde mit Hilfe des Staates modernisiert.Der Strom wird nun bereits seit zwei Jahren vertraglich zugesichert zu 100% aus Wasserkraft gewonnen und auch bei der Wärmeversorgung setzt die Schule mit Fernwärme auf eine verhältnismäßig moderne Technologie.

Sind nicht aber auch die Schüler und Lehrer ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsbilanz der Schule? Was nutzen alle diese technischen Modernisierungen, wenn Fenster trotz aufgedrehter Heizung geöffnet und die Lichter auch nach Unterrichtsschluss nicht ausgeschaltet werden?

Eine Umfrage hat ergeben, dass sich unsere Lehrer bei einer Selbsteinschätzung zum Thema Nachhaltigkeit auf einer Skala von 1 bis 10 fast ausschließlich im Mittelfeld ansiedeln. Nicht nur für sie ist der Gedanke morgens in ein beheiztes Auto zu steigen zu verlockend, als dass sie mit dem Zug, dem Bus oder der Bahn den Arbeitsweg antreten möchten. Und damit sind sie nicht allein. In den letzten Jahren ist nicht nur der Lehrerparkplatz immer voller geworden, sondern auch der Platz auf dem Rollerparkplatz geht immer weiter zur Neige. An besonders warmen und sonnigen Tagen ist der freie Platz dort so begrenzt, dass die Schüler teilweise schon in dritter Reihe parken (müssen) oder auf die Straße ausweichen.  Auf die äußerst schwer bestimmbare Zahl der Schüler, die in den Genuss des Taxi „Mama“ kommen, muss an dieser Stelle daher nicht weiter eingegangen werden.

Folgende Situation haben wir am Montag, den 9.5.11 um 12:04 Uhr vorgefunden: 

 

Wie man merkt, trägt jeder einzelne von uns zur Nachhaltigkeit der Schule und der Welt bei. Doch kann man „Nachhaltigkeit“ messen? Um zu erfahren wie nachhaltig euer Lebensstil ist, kann man auf der Internetseite des WWFs seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen. Der ökologische Fußabdruck ist dabei eine errechnete Größe, die anschaulich darstellt, wie viel Platz allein für die Testperson und deren Lebensstil auf der Erde benötigt wird. Darüber hinaus wird angegeben, wie oft es die Welt geben müsste, damit alle Menschen mit diesem Lebensstandart leben könnten. Neugierig? Mache selbst den Test und berechne deinen ökologischen Fußabdruck! Sofort, schnell und kostenlos auf der Internetseite des WWF.

 Solidarität

Eine weitere Gruppe hat einige Interviews mit Lehrer/innen, Schüler/innen und "Padders" geführt und daraus ein Video geschnitten. Das Ergebnis seht ihr hier!

 

jj