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Klausuren
 
Anzahl und Dauer der Lateinklausuren
 
Stufe
Anzahl
Dauer
Einführungsphase
4
100’
Qualifikationsphase
4
100 bzw. 135’
 
 
Aufbau
 
Die Oberstufenklausuren im Fach Latein sind nach demselben Prinzip aufgebaut wie die Klassenarbeiten in der Sekundarstufe I:
In einem ersten Teil muss ein lateinischer Originaltext aus einem bekannten Zusammenhang ins Deutsche übersetzt werden. Der Umfang der Übersetzungsaufgabe beträgt je nach Arbeitszeit und Schwierigkeit etwa 70 bzw. 100 Wörter.
In einem zweiten Teil werden Begleitaufgaben zur Interpretation und Stilistik, bisweilen auch zur Grammatik gestellt.
 
Bewertung
 
Wie in der Sekundarstufe I gehen die Übersetzungs- und Interpretationsaufgabe im Verhältnis 2:1 oder 3:1 in die Benotung ein. In besonderen Fällen ist auch eine Gleichgewichtung möglich. Ergänzend wird auch die sprachliche Qualität der Bearbeitung bewertet.
Eine Übersetzung kann in der Einführungsphase dann ausreichend genannt werden, wenn auf hundert Wörter des lateinischen Textes nicht mehr als 12 ganze Fehler kommen; in der Qualifikationsphase liegt die Fehlergrenze bei 10%. Der Zusatzteil wird in beiden Fällen ausreichend genannt, wenn 50% der Gesamtpunkte erreicht werden.
 
Sonderregeln für die Durchführung von Klausuren im Fach Latein
 
Vor jeder Klausur sind alle Mobiltelefone und digitalen Speichermedien in ausgeschaltetem Zustand bei der Aufsicht auf dem Pult zu deponieren. Allein das Mitführen eines Mobiltelefons oder digitalen Speichermediums nach Beginn der Klausur wird als Täuschungsversuch gewertet.
Die lateinisch-deutschen Wörterbücher werden in der Regel eigens für die Klausur ausgeliehen. Von Zuhause mitgebrachte Exemplare der SchülerInnen werden von der Aufsicht einer Kontrolle unterzogen.