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Salesianische Sportspiele verbinden Jugendliche aus elf Ländern


Toller Erfolg für die Schulmannschaften des Don-Bosco-Gymnasiums. Insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 bis 11 nahmen an den 25. Internationalen Salesianischen Sportspielen in Bratislava teil.
Gefördert wurde die Fahrt mit Mitteln der Jugendstiftung des Bistums Essen. Die Basketballmannschaft der Jungen gewann die Silbermedaille, die Volleyball-Mädchen und das Fußballteam holten jeweils die Bronzemedaille. Doch die über 1000 Jugendlichen aus elf europäischen Ländern kamen vom 30. April bis zum 5. Mai in der slowakischen Hauptstadt nicht nur zum sportlichen Wettkampf zusammen.

Valdocco heißt der Stadtteil Turins, von dem aus das Werk der Salesianer Don-Boscos Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Ausgangspunkt nahm. Heute ist der katholische Orden weltweit im Bereich der Jugendarbeit tätig. Valdocco ist auch der Name der großen Rundsporthalle in Bratislava, die der zentrale Treffpunkt bei den Sportspielen ist. Hier gibt es das Mittag- und Abendessen, finden sich Spiel- und Ruhezonen, laden Kickerapparate und Ballmaterialien die Jugendlichen zum Spielen ein. Hier erleben sie Begegnung, kulturelle und religiöse Angebote im Geiste des Ordensgründers Don Bosco. Die Fahnen der teilnehmenden Länder schmücken das Hallenrund. Hier findet auch der im Fernsehen live übertragene Abschlussgottesdienst statt. Hauptzelebrant ist Pascual Chávez Villanueva (SDB), der von 2002 bis 2014 Generaloberer der Salesianer Don Boscos (SDB) und somit der neunte direkte Nachfolger des Ordensgründers Johannes Bosco war. Der Stellenwert der Spiele zeigte sich auch schon bei der Eröffnungszeremonie, die ebenfalls live im Fernsehen übertragen und von der bekanntesten slowakischen Talkmasterin moderiert wurde.

 

Tagsüber stehen natürlich die sportlichen Wettkämpfe im Basketball, Fußball, Futsal, Volleyball und Tischtennis im Mittelpunkt. Und dabei geht es mit vollem Einsatz zur Sache. Die Don-Bosco-Volleyballerinnen gewinnen ihre Gruppenspiele, sind aber gegen die beiden anderen Gruppenersten aus Kroatien und der Slowakei chancenlos. Dennoch ist die Freude über den dritten Platz bei den Mädchen groß. Auch die jüngsten Volleyballerinnen sind mit dem 7. Platz zufrieden.

  

  

Die Basketball-Jungen ziehen mit deutlichen Siegen ins Halbfinale ein und liefern sich dort mit Valencia einen echten Basketballkrimi. In der ersten Halbzeit liegen die Borbecker Schüler mit 19 Punkten hinten, stellen dann ihre Defense um, treffen im Angriff endlich in den Korb und gewinnen schließlich noch mit 54:48. Der Kraftakt und insgesamt sieben Spiele in vier Tagen machen sich dann im Finale bemerkbar. Gegen Palagonia/Italien gibt es eine klare Niederlage, die die Freude über eine tolle Turnierleistung und die Silbermedaille aber keineswegs trübt.

Im Futsal, der Kleinfeldfußballvariante, verlieren die A-Jugendlichen knapp mit 2:3 das Viertelfinale gegen Bratislava, holen sich mit einem 5:2 Erfolg über Belgien aber noch den 7. Platz. Den Schlusspunkt setzen die B-Jugend Fußballer auf dem Großfeld. Sie zeigen Nervenstärke beim Elfmeterschießen und jubeln über die Bronzemedaille.

 

Doch egal ob Sieg oder Niederlage, nach dem Spiel mischen sich die Teams zum gemeinsamen Mannschaftsfotos und tauschen Buttons mit dem Emblem ihrer Landesfahnen aus.

Neben den sportlichen Wettkämpfen stehen kulturelle und spirituelle Angebote wie eine Fahrt auf der Donau, die Besichtigung der Altstadt und der Burg hoch über der Stadt auf dem Programm. In Valdocco gibt es jeden Abend ein anderes Angebot: eucharistische Anbetung, ein Rockkonzert und eine Disco sowie die große Abschlussveranstaltung finden hier statt.

 

Jedes der insgesamt 90 Teams hat einen eigenen Guide. Insgesamt 220 Volunteers unterstützen die Durchführung der Spiele. Es sind Jugendliche und Studenten, die in den salesianischen Gemeinden Bratsilavas und der Umgebung beheimatet sind. Heuer sind die Salesianer Don Boscos seit 90 Jahren in der Slowakei in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv. Die Salesianischen Sportspiele zeigten erneut, wie Europa über die sportliche, religiöse und kulturelle Begegnung zusammenwachsen kann. Und so freuen sich die Don-Bosco-Schülerinnen und Schüler bereits auf die Sportspiele 2015. Diese finden zum 200. Geburtstag des Ordensgründers Don Bosco in Turin und dem Stadtteil Valdocco statt.


 

DBG gründet Schülergenossenschaft

Borbeck hat ein neues Unternehmen. Projekt Pott 14 heißt die Schülergenossenschaft des Don-Bosco-Gymnasiums.
Bei der Gründungsveranstaltung in der Bank im Bistum Essen trugen sich insgesamt 38 Anteilseigner ein, die auf die Marktfähigkeit des Unternehmens setzen. Denn genau darum geht es bei den rund 50 Schülergenossenschaften, die seit 2011 auf Initiative des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) entstanden sind. Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in Unternehmensstrukturen bekommen, Verantwortung übernehmen und lernen, dass unternehmerisches Handeln immer wirtschaftliches und ethisches Handeln verbinden sollte. Da die Rechtsform Genossenschaft traditionell auf Selbsthilfe und Selbstverantwortung abhebe, wachse bei den jugendlichen Unternehmerinnen und Unternehmern besonders die Fähigkeit zur Teamarbeit, heißt es in einer begleitenden Studie der Fachhochschule Frankfurt am Main. Pädagogisch wird das Projekt von der Stiftung Partner für Schule NRW betreut.

Die Strukturen des neuen Unternehmens zeigen, dass es sich dabei nicht um eine Simulation, sondern um wirtschaftlichen Ernst handelt. Bei einem Vorstand liegt die Unternehmensvertretung, einem Aufsichtsrat obliegt die Kontrolle. Beide Gremien wurden auf der Gründungsveranstaltung von den Anteilseignern gewählt, denen man einmal im Jahr Rechenschaft über die wirtschaftliche Entwicklung ablegen muss.

Begleitung und fachliche Unterstützung erhalten die Jungunternehmer außerdem von der Bank im Bistum Essen (BIB). Anders als eine Schülerfirma ist das neue Borbecker Unternehmen nicht auf die kurze Zeit eines Wettbewerbes oder Schuljahres angelegt, sondern ein dauerhaftes Projekt, das Schülergenerationen verbindet und das erworbene wirtschaftliche Wissen weitergibt. Schulleiter Lothar Hesse betonte bei dem feierlichen Festakt in der 14. Etage der Bank, dass man genau auf diese Nachhaltigkeit setze. Und so stellte dann auch ein Ehemaliger des DBG, Fabian Goßmann, der heute Wirtschaftswissenschaften studiert, das Konzept des Jungunternehmens vor. Auf zwei Hauptgeschäftsfelder haben sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler im Vorfeld geeinigt. Im Bereich Dienstleistungen sollen die Schwerpunkte bei Abiturfeiern, Nachhilfe und Schulreisen liegen. Im Sektor Lebensmittel will sich die Schülergenossenschaft bei der Produktion und dem Vertrieb von Honig engagieren.

Die Anteilseigner der Schülergenossenschaft „Projekt Pott 14“ wählten anschließend folgenden Vorstand: Lukas Brachaczek, Katharina Hoppen, Jakob Scharnowski, Lisa Scherers (alles Schüler) und Fabian Goßmann (Ehemaliger).

 

Dem Aufsichtsrat gehören an: Pater Heinz Weierstraß (Direktor des St. Johannesstiftes), Lothar Hesse (Schulleiter), Ulrich Callegari (Vertreter der Bank im Bistum Essen), André Götte (Fachbereich Sozialwissenschaften), Lukas Mackowiak (Ehemaliger), Stefan Pannenbäcker, Philipp Kaldenhoff, Felix Speh und Jan van den Woldenberg (alles Schüler). Zu seinem Vorsitzenden wählte der Aufsichtsrat André Götte.

   

 

Wer die Schülergenossenschaft unterstützen möchte, kann für 15 €uro einen Anteilsschein erwerben. Das Team der Schülergenossenschaft, Herr Götte oder Herr Hesse können diesbezüglich angesprochen werden. Anteilseignerin sind auch der Förderverein des DBG sowie die stellvertretende Borbecker Bezirksbürgermeisterin und Essener Ratsfrau Margarete Roderig. Sie gratulierte zu diesem Projekt und versprach, bei der Herstellung von Kontakten zu helfen.


 

Starke Mädchen am DBG

In der Turnhalle des Don-Bosco-Gymnasiums fand ein vom Polizei-Sportverein Essen durchgeführtes Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining statt. Elf Schülerinnen der Jahrgangsstufe 7 nahmen daran teil. Lisa-Marie und Maya berichten von ihren Eindrücken:

 

Am ersten Tag des Kurses lag der Schwerpunkt auf der Selbstbehauptung, die uns Anne Hellmann näher brachte. Nach einem kurzen Aufwärmtraining ging es los. Wir lernten, „NEIN!“ zu sagen, und erfuhren etwas über Opfer- und Anti-Opferhaltung. Anne sagte: „Der Schrei ist sehr wichtig! Damit erregt man Aufmerksamkeit und verunsichert den Täter.“

Außerdem erhielten wir einen kleinen Einblick in die Notwehr und setzten uns mit unserem Körper auseinander, d.h. wir dachten darüber nach, an welchen Körperteilen wir nicht angefasst werden möchten und an welchen der Gegner am besten außer Gefecht gesetzt werden würde. Zum Schluss gingen wir nach draußen, um zu lernen, wie man Gefahren z.B. auf dem Bürgersteig aus dem Weg geht. Und schon war der erste Tag zu Ende.

Am Samstag beschäftigten wir uns mit der Selbstverteidigung. Die Leitung übernahm diesmal Erich Froeschke. Hierbei mussten wir vollen Körpereinsatz zeigen. Wir boxten, traten und lernten, uns aus schwierigen Situation zu befreien. Danach erfuhren wir noch mehr darüber, wie man sich wehrt, wenn man in einem Auto angegriffen wird. Darüber hinaus bekamen wir Infos darüber, mit welchen Gegenständen wir uns in einer Notsituation am besten verteidigen können. Bei diesem Training unterstützte uns noch Philipp Szuczies. Er war der „Redman“. Dies ist eine Person, die sich von oben bis unten mit roten Polstern bekleidet. An ihm konnten wir unsere ganzen neuen Kenntnisse ausprobieren.

Für alle, die nicht am Training teilnehmen konnten, noch ein paar grundlegende Tipps zur Abwehr von Gefahren durch Übergriffe:

  1. Aufrechter und selbstbewusster Gang

  2. Schreien

  3. Erst einmal auf den Fuß treten, um eine Schocksituation zu schaffen. Danach kräftig auf die Nase oder den Kehlkopf schlagen.

  4. Schnell einen öffentlichen Platz aufsuchen und die Polizei alarmieren

  5. Möglichen Gefahren aus dem Weg gehen (z.B. die Straßenseite wechseln)

Weitere Informationen findet ihr unter www.psv-essen.de

Wir danken stellvertretend für die Teilnehmerinnen dem Polizeisportverein Essen für die tatkräftige Unterstützung und die spannenden sowie hilfreichen Tage.

Lisa-Marie Mooshöfer und Maya Braun (Fotos: GorS)