Currently: 4 users online.
Mail

Neuigkeiten

Sportspiele abgesagt

PGSI 2020 entfallen wegen Pandemie
 

Veni, vidi, vici

Beste Lateinvokabel-Kenner geehrt
 

Auf den Spuren von Hundertwasser

Acrylgemälde aus dem Kunstunterricht
 

Studienreise nach Berlin

Kulturtrip des Q2 Deutsch-LK in die Hauptstadt
 

Die Februar-Ausgabe des Schulfensters ist online

Nachrichten aus dem DBG
 

Schulschach

Erfolgreichstes Jahr seit Gründung der AG
 

Die smarte Laterne

Kick-Off zum VDE-Technikpreis
 

Landtagswahl schon ab 16?

Radio-Interview mit unserer SV
 

9C malt Lieblingspromis

Kunstprojekt zur Farbtrennung
 

Halbfinale bei den Stadtmeisterschaften erreicht

Fußball-B-Jugend weiterhin ungeschlagen
 

DIERCKE Wissen

Schulsieger ausgezeichnet
 

Experimentieren im DLR School Lab

Neuntklässler forschen an der TU Dortmund
 

C-Junioren beweisen Moral

Aus im Viertelfinale
 

Salesianische Sportspiele 2020

E-Mail aus Rom
 

VIII. Tag des sozialen Engagements

Ganzes DBG in Aktion
 

Ältere Nachrichten...

 



Kulturhauptstadtbewohner trafen Christoph Metzelder

 

Unterstützung für Borbecker Jugendstiftungen

Mit einem pfiffigen Logo, das auf verschiedenen Produkten platziert war, hatten Thorsten Saat und Georg Schrepper den Kulturhauptstadtbewohner ins Leben gerufen. Der Erlös ging an drei Stiftungen, die die Jugendarbeit in Borbeck fördern. Eine davon ist die Christoph-Metzelder-Stiftung.

 

   

Jetzt trafen die beiden Lehrer des Don-Bosco-Gymnasiums mit einigen Schülern den ehemaligen Nationalspieler beim 4:0 Erfolg des FC Schalke 04 gegen Wolfsburg und übergaben nach dem Sieg symbolisch noch einmal einen Scheck für die Stiftung. Damit wird das Projekt „Immersatt“ im Don-Bosco-Club unterstützt, das Kindern und Jugendlichen täglich ein warmes Mittagessen ermöglicht.


"Das Leben der Anderen"


 

In der Reihe „Zeitzeugenvorträge zur DDR-Geschichte“ besuchte Thomas Lukow das Don-Bosco-Gymnasium. Sein Thema: „Das Leben der Anderen – Fiktion oder Realität?“

Zeitgeschichte und Filme darüber werden dann besonders anschaulich, wenn Menschen berichten, die unmittelbar betroffen waren. Freya Klier hatte das in zwei vorausgegangenen Veranstaltungen eindrucksvoll anhand ihrer Biographie und der erlebten Verfolgung in der DDR deutlich gemacht. Ermöglicht wird die Veranstaltungsreihe durch die Konrad-Adenauer-Stiftung, organisiert von der Fachschaft Geschichte und ihrem Fachkonferenzvorsitzenden Achim Ludwig.

Mittlerweile versuchen auch Komödien, Spielfilme und Dokumentationen diesen Teil der DDR-Geschichte aufzuarbeiten. Thomas Lukow, der 1981 zu 20 Monaten Freiheitsentzug in Hohenschönhausen und Bautzen wegen versuchter Republikflucht verurteilt wurde, griff diesen Ansatz in seinem Vortrag auf. Er machte an ausgesuchten Szenen des Oscar-premierten Films „Das Leben der Anderen“ deutlich, wie perfide die Staatssicherheit der DDR funktionierte. Eine Aufgabe ihrer Mitarbeiter bestand darin, die Persönlichkeit von Oppositionellen gezielt zu zerstören. Wie schnell Menschen ohne jedes rechtsstaatliche Verfahren in die Fänge der Staatssicherheit geraten konnten, nur weil ein Anlass für den Verdacht einer abweichenden Meinung bestand, brachte der Referent den zahlreichen Besuchern im Theatersaal des DBG nahe.

Der Film ist laut Thomas Lukow genial und real zugleich. Er zeigte auf, an welchen Stellen der Film aus dramaturgischen Gesichtspunkten von der Realität abweicht ohne sie aber zu verfälschen und erläuterte zugleich an den kurzen Sequenzen mit welchen Methoden und Mittel die Staatssicherheit arbeitete.

In der anschließenden Fragerunde ging es unter anderem darum, wie nach seiner Meinung die DDR-Geschichte nach ihrem Ende hätte aufgearbeitet werden müssen. Deutlich wurde in seiner ausführlichen Antwort, dass die Narben der eigenen Vergangenheit noch lange nicht verheilt sind.

Thomas Lukow appellierte an die Zuhörer sich in die Demokratie einzubringen, mitzugestalten und sich immer wieder der Unterschiede zwischen einer Diktatur und eines freien Rechtstaates bewusst zu werden. Eine Aufgabe, die er insbesondere den Schulen empfiehlt. „Wir sollten schätzen, was hier in der Bundesrepublik nach NS-Diktatur und im Osten sich anschließender SED-Herrschaft geschaffen worden ist“, schloss Thomas Lukow den Abend.

Georg Schrepper


 

Doppelsieg für 5a und 6c bei der Don-Bosco-Olympiade


Die Klassen 5a und 6c sind die Sieger des diesjährigen Spiel ohne Grenzen. Rund 350 Schüler, Eltern und Lehrer erlebten einen Samstagnachmittag am Don-Bosco-Gymnasium, der im Olympiajahr ganz im Zeichen der Olympischen Spiele stand. Mit großem Engagement wurde auch die Sonderaufgabe gelöst, die die Klasse 6b gewann.

In fünf Spielrunden konnten sich die Klassenmannschaften in ausgesuchten Disziplinen messen. Dazu kam eine Aufgabe für die Joker, die von Lehrern und Eltern durchgeführt wurde. Alle Spielrunden waren in eine Spielgeschichte eingebunden. Los ging es mit der Anreise von Olympia zum Austragungsort der diesjährigen Spiele nach London. Ein Geschicklichkeitsparcours symbolisierte die Wegstrecke, die dabei zurückgelegt wird. Im zweiten Spiel stand der Geländeritt auf dem olympischen Programm.

Je zwei Schüler bildeten ein Reiterpaar, das sich über einen Wassergraben, Oxer und Koordinationsabschnitt begeben musste. Im zweiten Streckenabschnitt bildeten dann jeweils fünf Schüler einen Reiterwagen.

Hoch her ging es bei den Ballspielen. Neben Teamgeist war hier auch Ausdauer und Geschicklichkeit gefordert. Welche Mannschaft würde es schaffen nach 90 Sekunden die wenigsten Bälle in ihrem Feld zu haben.

Eine der neuen olympischen Königsdisziplinen ist der Triathlon. Die Teilsportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen wurden mit Rollbrettern, auf denen die Schüler sich mit Brustarmzügen vorwärts bewegten, Pedalos und einer Sprintstrecke in die Spielrunde eingebaut. 

Ein echtes Highlight war wieder das Jokerspiel. Bis 1904 war das Sackhüpfen olympische Sportart und diese Tradition nahm man bei der Don-Bosco-Olympiade auf. Die Lehrer und Eltern der Klassen 5 und 6 lieferten sich spannende Wettkämpfe, die von lautstarker Unterstützung der Schülerinnen und Schüler für ihren Joker von der Tribüne aus begleitet wurde. Mit einem Turnparcours endete der sportliche Wettkampf.

Parallel zu den Spielen hatten die übrigen Klassenmitglieder gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Verwandte die Sonderaufgabe gelöst. Der Empfang der olympischen Sieger in ihren Heimatorten sollte dargestellt werden. Und so endete die Don-Bosco-Olympiade mit tollen Präsentationen und kurzen szenischen Darstellungen.

Die Klasse 6b gestaltete dazu eine Sportnachrichtensendung zum Empfang der olympischen Helden und überzeugte mit ihrer Präsentation die Jury.

Riesenjubel bei den insgesamt vier Klassen, die einen Tagesausflug zu verschiedenen Attraktionen in Düsseldorf und Essen gewannen.

G. Schrepper


 

Besinnungstage


Besinnungstage gehören zu den traditionellen Angebote für die angehenden Abiturienten kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit am Don-Bosco-Gymnasium. In verschiedenen Exkursionen werden religiöse, politische, gesellschaftliche und Lebensfragen in den Blick genommen. Ein ganz besonderes Angebot mit einem historischen Schwerpunkt nutzten in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler, die nach Polen fuhren.

Sie verbrachten diese Tage in der Krakauer Niederlassung der Salesianer Don-Boscos. Schwerpunkte des Aufenthaltes waren:

Im Oscar Schindler Museum wird heute die Geschichte Krakaus unter der nationalsozialistischen Besatzung thematisiert. Auch wenn es keine begleitende Führung gibt, wird jeder Besucher von dieser Ausstellung durch ihre Gestaltung angesprochen und in den Bann gezogen. Der Museumsabschnitt, der das Leben, Schicksale und Ereignisse während des Krakauer Ghettos darstellt, ist z.B. so angelegt, dass sich die Besucher zwischen zwei Mauern bewegen – nachempfunden denen, die sich um das Krakauer Ghetto zogen. Auch in dem als Steinbruch gestalteten und mit einer Fotowand umgebenden Raum, der einen Teil eines Konzentrationslagers darstellen soll, wird der Betrachter gleichsam hineingezogen.

Am nächsten Tag fuhr die Don-Bosco-Gruppe zum Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Hinter dem zynisch gestalteten Eingangstor und der Aufschrift "Arbeit macht frei" verbarg sich seit 1940 auf einem ehemaligen Militärgelände ein Lager, in dem Menschen allmählich durch Hunger, schwere Arbeit, medizinische Experimente und Folter getötet oder exekutiert wurden. In den Häftlingsblocks und auf dem gesamten Gelände befindet sich heute eine Ausstellung, die den Besuchern die Unmenschlichkeit des nationalsozialistischen Regimes gegenwärtig werden lässt. In einer Etage sind hinter einer tribünenartig gestalteten Glasvitrine zwei Tonnen menschlicher Haare aufgebahrt, die den Opfern abgeschnitten wurden. Koffer, schnell noch beschriftet mit dem Namen des Besitzers, einer Adresse oder einem Geburtsdatum, um ihn später wieder zu finden – dabei führte der Weg der Menschen unmittelbar nach der Abgabe der Koffer in die Gaskammern – liegen hinter einer ebenso großen Glasvitrine in einem weiteren Ausstellungssaal.

Einen nicht weniger erschütternden Anblick bieten die ausgestellten persönlichen Gegenstände der Deportierten, die nach der Befreiung des Lagers gefunden wurden: Gebetsbücher, Prothesen, Brillen, Schuhe, Kinderkleidung.

Im Todesblock und in Block 11, wo sich die Zelle von Pater Maximilian Kolbe befand, der für einen Mitgefangenen in den Hungertod ging, wurde das Grauen und der Sadismus des Nazi-Regimes drastisch vor Augen geführt. Alles zusammen machte die erzählte Geschichte gleichsam lebendig, auch wenn sie überhaupt nicht begreifbar wurde. Wie können Menschen ihre Mitmenschen so quälen, sich solch erniedrigende und Tod bringende Taten ausdenken?

Dass auch Menschen im Stadtteil Essen-Borbeck betroffen waren, hatten die Jugendlichen bereits im Unterricht erfahren. In einem Ausstellungsraum sahen sie nun eine Karte, die zeigte, aus welchen Teilen und Städten Europas die Transporte nach Auschwitz gingen – auch die Stadt Essen war auf der Karte eingezeichnet.

Die Konfrontation mit dieser Vergangenheit ging den Jugendlichen sehr nahe. Nicht jeder schaffte es, den Gang durch alle Ausstellungsräume mitzugehen.

   

Nachdenklich und zutiefst betroffen gingen sie danach in das Vernichtungslagers Auschwitz Birkenau, durch dessen Tor die Schienen zur Todesrampe führten. Hier kamen die Menschen nach oft tagelangen Fahrten eingepfercht in Güterwagons an und wurden direkt nach Geschlechtern sowie nach arbeitsfähigen und sofort zur Vernichtung in den Gaskammern bestimmten Gruppen getrennt. Einige dieser Transporte hatten ihren Ausgangspunkt auch in Essen-Borbeck.

   

Der letzte Tag stand im Zeichen der Begegnung mit Spuren jüdischer Kultur in Krakau. In Kazimierz lebten 1939 rund 60.000 Menschen jüdischen Glaubens, was etwa einem Viertel der Krakauer Bevölkerung entsprach. Der Rundgang durch das Stadtviertel führte zur Synagoge Remu, in der bis heute Gottesdienste abgehalten werden. Während des Zweiten Weltkrieges zerstört und beraubt, ist sie 1957 wieder aufgebaut worden und wird aktuell restauriert. Neben der Synagoge befindet sich der älteste jüdische Friedhof in Krakau.

Der Bummel durch den Stadtbezirk ließ bei eiskalten Temperaturen nur erahnen, dass dieser heute einer der angesagtesten Szenetreffs Krakaus ist.

Mit vielen neuen Eindrücken ging es für die Don-Bosco-Schüler zurück nach Essen.

(G. Scr)


Grenoble - Essen


Nach unserem Besuch in Grenoble im Oktober letzten Jahres, verbrachten unsere französischen Freunde jetzt bei strahlendem Sonnenschein (eben Don-Bosco-Wetter) eine Woche in deutschen Gastfamilien. Neben einem vielfältigen Programm, unter anderem einem Empfang im Rathaus, blieb genug Zeit für den persönlichen Kontakt mit den deutschen "correspondants" und deren Familien.

Viel zu kurz war die Zeit und man sah am Freitag morgen beim Abschied einige traurige Gesichter, aber.......
ce n'est qu'un au revoir

Mit Bürgermeister Franz-Josef Britz vor dem Rathaus