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"22.58"

“Thank you for travelling with Deutsche Bahn”

Das bekannte Stück der deutschen A-Cappella Band Wise Guys stand mit am Anfang des Hausmusikabends 2018, der an drei aufeinander folgenden Tagen von mehr als 1200 Zuschauern im Don-Bosco-Gymnasium besucht wurde.

Die Pausenhalle des DBG war zur Bahnhofshalle mit angeschlossenen Verkaufsständen und einem Bistro umfunktioniert worden. Von dort aus ging es zu Gleis 2, dem Bahnsteig, auf dem sich in den kommenden 2 1/2 Stunden das Geschehen abspielen sollte. Dafür hatte die schuleigene Veranstaltungs- und Technik AG die Turnhalle wieder in einen festlichen Theaterraum verwandelt, denn das Format hat sich längst zum Musik-Theater-Abend entwickelt, in dem die musikalischen Beiträge thematisch eingebettet sind.

„22:58“ – so der schlichte Titel in diesem Jahr, entführte die Zuschauer in einen kleinen Wartesaal auf Gleis 2 des Essener Hauptbahnhofes. Den Bühnenhintergrund bildete eine 4m x 2,60m große Fototapete, die zu später Stunde ein Gleis am Essener Hauptbahnhof zeigte. Die Bühne selbst war als Wartehalle gestaltet mit ein paar wenigen Sitzgelegenheiten und einem Getränkeautomat, den Graffitis mit klarem Fußballvereinsbekenntnis zierten.

Die Geschichte des Theaterstücks ist schnell erzählt. Der am Gleis 2 um 22.58 Uhr erwartete Intercity von Westerland nach Prien hat Verspätung, erst 20 Minuten, schließlich über zwei Stunden. Zeit genug, dass die Reisenden im Wartesaal miteinander ins Gespräch kommen. Im Laufe des Abends finden sich dort immer mehr Menschen ein. Leute, die sich zufällig begegnen und sonst wohl niemals etwas miteinander zu tun gehabt hätten. Die sich ergebenen Dialoge, Lebensgeschichten, sich auftuenden Beziehungskrisen, aber auch Mitgefühl, Solidarität und viele anderen Facetten menschliche Lebens griffen die Musikstücke auf, die in die Handlung integriert waren. Sie erzählten von der Bahn, von Reisen, nach Hause kommen und damit verbundenen Träumen und Sehnsüchten ihrer Fahrgäste.


Es waren in diesem Jahr bewusst keine mainstream gestrickten Mitklatschlieder im Programm, sondern eher ruhige, jazzige und soulige Stücke angesagt. Die Musikauswahl zeigte dadurch umso mehr die hohe Qualität und Vielfalt aller musikalischen Ensembles des DBG und die tolle stimmliche Entwicklung der jungen Nachwuchskünstler, die zum Teil auch in den Vorjahren schon auf der Bühne gestanden hatten.

Das Schulblasorchester, verstärkt durch Ehemalige, eröffnete den musikalischen Reigen, im Laufe des Abends kamen die Schulband, das DBG-Ensemble aus Streichern und Flöten, die Bühnenband, der Unter-, Mittel- und Oberstufenchor sowie zahlreiche Solisten hinzu. Bei einigen Auftritten reichten auch einfach nur die Begleitung mit der Gitarre oder dem Piano und Cello.

Es war ein eher ruhiger, zum Teil auch nachdenklicher Abend, der mit einem furiosen Finale der über 200 Schülerinnen und Schüler endete, die als Sänger, Musiker oder Schauspieler dabei waren. Alle Musikgruppen spielten und sangen zum Abschluss gemeinsam von Mark Forster „Sowieso“ – egal was kommt, es wird gut.

Und die Zuschauer waren sich einig: „22:58“ war wieder ein tolles Gemeinschaftswerk, das mit großem Applaus auch für alle hinter den Kulissen beteiligten Personen gefeiert wurde.

ScrG


Rekordbeteiligung bei Sportspielen in Krakau

Don-Bosco-Basketballer gewinnen überraschend die Bronzemedaille

Fast 2000 Teilnehmer aus 23 Ländern bedeuten einen neuen Rekord für die salesianischen Sportspiele. Die Veranstalter in Krakau hatten Teams aus Ländern eingeladen, in denen polnische Missionare tätig sind und die 29. Europäischen Sportspiele kurzerhand in World Youth Games umgetauft.
Das Don-Bosco-Gymnasium vertrat mit Teams im Basketball, Kleinfeldfußball Jungen und Mädchen sowie den Volleyballerinnen und insgesamt 50 Teilnehmern die deutschen Farben.

Ihre sportliche Erfolgsserie aus dem Vorjahr in Sevilla setzten die Basketballer in der für sie nun älteren Altersklasse fort, wobei der Großteil des Teams noch im B-Jugendalter war. Drei Siege gegen Spanien (56:37), Polen (54:45) und Sambia (46:26) bedeuteten den Gruppensieg und den Einzug in die Endrunde. Hier hatte man gegen Portugal keine Chance und Sportlehrer Georg Schrepper nahm schnell die Starting Five vom Feld, um sie für das direkt nachfolgende Spiel gegen Tansania zu schonen. Die taktische Maßnahme zeigte Erfolg. Mit einem 54:46 Sieg erreichten die Don-Bosco-Basketballer verdient das kleine Finale um Platz 3. Hier trafen die Borbecker Korbjäger erneut auf die polnische Mannschaft und es sollte sich ein Spiel voller Dramatik entwickeln. In einer kampfbetonten und zunächst zerfahrenen Partie stand es nach dem ersten Viertel 7:8. Mit einer deutlichen Offensivesteigerung gelang bis zur Halbzeit eine 20:14 Führung. Polen setzte im dritten Viertel nach und verkürzte auf 27:26 als der überragende Don-Bosco-Spielmacher Nico Ansorge gefoult wurde, minutenlang am Boden liegen blieb und verletzt ausscheiden musste. Mit 29:29 ging es ins Schlussviertel. Hier entschied der neue Spielmacher Jannis Siopoulos mit 10 Punkten in drei Minuten das Spiel, unterstützt von einer herausragenden Defenseleistung des gesamten DBG-Teams. Mit 43:34 gewann die junge Basketballmannschaft überraschend und zugleich völlig verdient die Bronzemedaille. Auch Nico Ansorge konnte diese zwar mit einem lädierten Bein, aber schon wieder frohem Lachen entgegennehmen.

Etwas unglücklich war der Verlauf für die Volleyballerinnen, für die nach zwei Gruppenspielniederlagen gegen Polen (0:2) und Slowenien (1:2) das Turnier schon recht früh beendet war. Doch das Team um Betreuer Marcel Werrzinger nutzte die freie Zeit, um die Teams des Don-Bosco-Gymnasiums bei ihren Spielen lautstark zu untertstützen, die wunderschöne Stadt Krakau zu erkunden, zum Picknick an der Weichsel und natürlich auch zum Shoppen.

 

 

Ihren ersten Sieg bei den Sportspielen konnten die Fußballmädchen verbuchen. Bei ihrem Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ gelang im Spiel gegen den Gruppenersten aus Belgien ein überraschender 3:1 Erfolg.


 
Einen ganz starken Auftritt legten die Kleinfeldfußballer hin. Das Team um Sportlehrer Thorsten Saat war taktisch hervorragend eingestellt und bezwang mit der gewählten Rauten-Spielformation in den Gruppenspielen Slowenien mit 5:3 und Belgien mit 5:2. Im Achtelfinale traf man dann auf Spanien, wo es mit 2:2 nach Verlängerung ins Siebenmeterschießen ging. Hier hatten dann die Jungen aus Valencia leider das Glück auf ihrer Seite.

Neben den sportlichen Events gab es wieder ein kulturelles und religiöses Begleitprogramm. Das Baseketballteam fuhr am Ankunftstag gemeinsam mit dem Fußballteam zur Gedenksttätte des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Am Eröffnungstag der Spiele fand ein Gottesdienst aller Teilnehmer in der Don-Bosco-Kirche in Krakau statt, von wo aus die Jugendlichen einen Friedensmarsch quer durch die Innenstadt zur feierlichen Eröffnungsveranstaltung im Auditorium Maximum durchführten. Einen Tag später gab es hier ein großes Konzert für die Teilnehmer der Sportspiele. Ein Picknick auf dem Gelände des Krakauer Priesterseminars der Salesianer Don-Boscos mit Live-Musik von vier polnischen Rappern, der Übergabe der Pokale sowie der Fahne an Ljubljana, dem Austragungsort der 30. Sportspiele im nächsten Jahr, rundeten das Programm ab.

In 2020 werden die Sportspiele dann von der Schulgemeinschaft des Don-Bosco-Gymnasiums in der Sportschule Duisburg-Wedau organisiert. Die Planungen sind bereits in vollem Gange.

ScrG


Ein Stolperstein für Theodor Hartz

Vor dem Haupteingang zum St. Johannesstift ist ein Stolperstein für Theodor Hartz verlegt worden. Der 1942 im KZ Dachau an Entkräftung gestorbene Salesianerpater war bis zum Klostersturm 1941 durch die Gestapo und der damit verbundenen Schließung Direktor der Borbecker Niederlassung. Sein Schicksal hat P. Johannes Wielgoß in zahlreichen Aufsätzen dokumentiert. Finanziert und initiiert wurde die jetzige Verlegung durch die Ursula und Klaus Metzelder-Stiftung.

Stolpersteine sind aus Beton gegossen und tragen an der Oberseite eine 10 mal 10 Zentimeter große Messingtafel, in die der Künstler Gunter Demnig mit Hammer und Schlagbuchstaben den Namen, die Lebensdaten und das weitere Schicksal jedes einzelnen Menschen einstanzt. Sein Ziel ist, dass die Menschen über die kleinen Messingsteine "stolpern" und völlig unvorbereitet in ihrem Alltag mit den Schicksalen von Verfolgten aus der NS-Zeit konfrontiert werden. "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist", sagt der Kölner Bildhauer.

An Pater Theodor Hartz erinnert in Borbeck auch der Straßenname unserer Schule sowie eine Gedenktafel am Eingang des Hülsmannfriedhofs.

Abiturienten des Lk Geschichte nahmen mit ihrem Geschichtslehrer Tobias Liehs an der Verlegung teil. Die Auseinandersetzung mit dem Projekt Stolpersteine ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des schulinternen Lehrplans der Oberstufe.

ScrG


3malE-Wettbewerb Energie mit Köpfchen

Schon im letzten Jahr hatten unsere Technik-Schüler im bundesweiten Wettbewerb „3malE- Energie mit Köpfchen“  mit ihrem Projekt Die smarte Garage einen tollen dritten Platz einfahren können. Diesmal gelang Leon Angermeyer, Stefan Ciba, Jens Mielnik und Lewis Schmidtke (alle Q1) unter Betreuung ihres Lehrers Herrn Lübbering das ganz große Ding: Sieg auf Bundesebene für das Don-Bosco-Gymnasium!

Mit ihrem Projekt Power to gas – Dezentrale Energieversorgung einer Modellstadt gewann das Tüftler-Team den mit 1000 €uro dotierten 1. Platz. Vor allem die Aktualität des Themas, die technische Komplexität und Kreativität der Umsetzung sowie die Präsentation der Projektergebnisse überzeugten die Jury.

Worum ging‘s? Die Schüler entwickelten eine kleine Modellstadt, anhand derer gleich zwei große Herausforderungen der Energiewende verdeutlicht und gelöst wurden: Wie lässt sich regenerativ erzeugter und damit zeitlich unstetig vorhandener Strom speichern, um ihn bei Bedarf nutzen zu können? Wie können sich Kommunen unabhängig von der Versorgung mit elektrischer Energie durch die großen Netzbetreiber machen, auch um die Netzstabilität durch dezentral eingespeisten Strom nicht zu gefährden? Die Schüler fanden eine geniale Lösung: Mit dem vor Ort erzeugten „grünen“ Strom wird Wasserstoffgas (Power to gas) produziert, das sich im Gegensatz zu elektrischer Energie viel besser speichern lässt. Die regenerative Energie steckt dann im Wasserstoffgas. Unterirdisch wird den einzelnen Häusern das Gas zugeführt, um innerhalb der Häuser mittels Brennstoffzellen aus der Energie im Wasserstoff wieder Strom zu machen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass bei diesem Prozess auch Wärme entsteht, die zur Beheizung der Häuser genutzt wird. Durch das gefertigte Modell lassen sich ganz verschiedene Szenarios abbilden und alle technischen Abläufe durch Anzeigen und Displays nachempfinden, was einen Einsatz im Unterricht begünstigt.

Da Bilder aber mehr als tausend Worte sagen, laden wir alle Leserinnen und Leser ein, unser Abschlussvideo und unsere Abschlusspräsentation anzuschauen. Wir freuen uns auf eine Teilnahme im nächsten Jahr.


  

Text, Fotos und Video: LueC