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Voll sozial – Don-Bosco bewegt uns


Aus Anlass des Don-Bosco-Festes fand schon zum dritten Mal der "Tag des sozialen Engagements" am DBG statt. Jede Jahrgangsstufe nahm an einem anderen Projekt teil.

Die Schülerinnen und Schüler engagierten sich zum Beispiel für salesianische Straßenkinderprojekte, für ältere Menschen sowie für den Umwelt- und Naturschutz. Andere besuchten Werkstätten, in denen Menschen mit Behinderung arbeiten, wieder andere informierten sich in der Schule über Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements.

Insgesamt nahm die Jahrgangsstufe 6 bei ihrer Spendensammelaktion über 2100 Euro ein. Dieser Betrag wurde an philippinische Hilfsprojekte der Salesianer weitergegeben. Beim "Tag für Afrika" erarbeiteten die Neuntklässler stolze 2915 Euro Spendengeld.

Wir danken allen Beteiligten, die diesen Tag in der Vorbereitung und Durchführung so tatkräftig unterstützt haben, sehr herzlich.

Oberstufenschüler entdecken ihr Herz für kleine Kinder

Ein Blick und das Eis ist gebrochen - den neugierigen großen Augen der 3-5 jährigen Kindern der Kindertagesstätte Don Bosco können sich die Jugendlichen eines Religionskurses der Jahrgangsstufe EF nicht entziehen. Es dauert nur wenige Augenblicke, dann sind sie in den Kindergartengruppen verschwunden und im Spiel vertieft: Fühlkisten haben die Schüler gebastelt, die sie nun mit den Kleinen erkunden und bespielen. Die Kinder greifen mutig in die bunt beklebten Kartons und versuchen zu erraten, welches Material in ihnen versteckt ist. Die Kleinen haben sichtlich Spaß am Besuch der Großen und lassen diese nur ungern wieder ziehen. Und ein Jugendlicher meint: "Erzieher werden wäre auch keine schlechte Idee, hat Spaß gemacht mit den Kurzen."

Besuch des Evangelischen Religionkurses EF im Seniorenstift Kloster Emmaus

Zunächst führte uns Frau Gruschwitz-Rathleff, die Leiterin der Abteilung Öffentlichkeit und Soziales, in die Cafeteria der Einrichtung. Dort erzählte sie uns einiges über das Haus und die Bewohner. Auf der anschließenden Führung durch das Gebäude brachten wir bereits einige Bewohner mit in die Cafeteria. Nach und nach trafen ca. 20 Bewohner dort ein. Wir teilten uns in fünf Gruppen auf und boten verschiedene, vom Seniorenstift vorbereitete Freizeitangebote an. Eine Gruppe malte auf Leinwänden, eine Gruppe spielte „Mensch-ärgere-dich-nicht“, eine weitere „Memory“ und eine dritte Gruppe spielte „Vertellekes“, ein Spiel, das Erinnerungen in Form von Geschichten, Liedern, Gedichten usw. hervorbringt. Eine weitere Gruppe machte einen Obstsalat.

Die Senioren suchten sich jeweils ein Angebot heraus und so begann ein fröhlicher gemeinsamer Vormittag. Wir waren beeindruckt, dass eine 99-jährige Dame noch sehr viel Spaß beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen hatte, ein Senior innerhalb kürzester Zeit ein wunderbares Blumenbild auf eine Leinwand zauberte, wie viele Erinnerungen durch kleine Impulse geweckt werden können, und dass auch demente Senioren an gemeinsamen Aktionen großen Spaß haben können.

 

Beim Obstsalat saß beispielsweise eine leicht demente Dame neben mir. Immer wieder fragte sie nach, wie sie das Obst schneiden soll, weil sie es anscheinend vergessen hatte. Also erklärte ich es ihr noch einmal. Am Ende hatten wir einen leckeren Obstsalat, den wir dann alle gemeinsam gegessen haben.

Aber vorher bildeten wir noch gemeinsam einen großen Stuhlkreis und machten einige Übungen mit einem Schwungtuch. Es war ein sehr schöner Abschluss eines gemeinsamen Vormittags. Einige von uns begleiteten die Senioren zurück auf ihre Zimmer und schließlich trafen wir uns mit Frau Gruschwitz-Rathleff zu einer kurzen Feedbackrunde. Wir waren uns alle einig, dass sich der Besuch im Seniorenstift gelohnt hat. Wir haben einen Einblick in den Alltag der dort lebenden und arbeitenden Menschen erhalten und haben gelernt, dass man viel Geduld im Umgang mit Senioren braucht. Es war schön zu sehen, dass die Senioren trotz einiger Einschränkungen noch aktiv sein können und sich über kleine Dinge sehr freuen. (Annika Kloeter, EF)

„Ins Wasser fällt ein Stein“ - Freiwilligen Dienste

Julian Schuhmann, der 2014 an unserer Schule Abitur machte, ist für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Israel. Anstoß für diese Entscheidung gab ihm die Infoveranstaltung zu den Freiwilligen Diensten im Jahr 2013. Auch dieses Jahr war das Interesse am Gespräch mit den Anbietern (Don Bosco Volonteers, Friedensdienst der EKiR, FSJ und BFD über das Bistum Essen) groß und vielleicht lassen sich einige Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe Q1 von der Begeisterung der ehemaligen Freiwilligen anstecken: "Ich würde so ein Jahr in jedem Fall wieder machen, es war eine großartige Erfahrung und Bereicherung für mein Leben".

Unterwegs für Kinder auf den Philippinen

Die Jahrgangsstufe 6 machte in der Essener Innenstadt, in Borbeck und Rüttenscheid Menschen auf die Not von Straßenkindern auf den Philippinen aufmerksam. Viele Kinder dort haben es sehr schwer, sie haben kaum zu Essen und oft kein Zuhause zum Schlafen. Sie müssen betteln und sich irgendwie durchschlagen. Teilweise haben Sie keine Eltern mehr, weil die Naturkatastrophen der letzten Jahre alles zerstört haben und Familienmitglieder umgekommen sind.

Um Spenden für die Salesianer zu sammeln, die die Kinder auf den Philippinen unterstützen wurden unterschiedliche Dinge getan: einige Gruppen haben musiziert, andere hatten Kuchen und Muffins gebacken, wieder andere Gruppen haben selbstgebastelte Lesezeichen oder Schlüsselanhänger mit Don-Bosco-Sprüchen verkauft.

Wir sind nicht alleine unterwegs gewesen, sondern wurden von Oberstufenschülern begleitet, die uns ein paar Tipps gaben und uns geholfen haben. Wir sind vielen netten und hilfsbereiten Menschen begegnet, jungen und alten; manche Leute haben viel spendet, manche weniger und manche auch gar nichts, sie liefen dann an uns vorbei und waren skeptisch wegen der Sammlung. Manche Menschen waren arm und haben trotzdem gespendet, zwar wenig, aber es kam von Herzen. Wir fanden es auch gut, weil manche Leute uns Geschichten über ihr Leben oder einige Erlebnisse erzählt haben. Einmal kam auch eine obdachlose Frau vorbei und sagte, sie kenne die Lage, auf der Straße zu leben. Wir haben ihr dann einen Muffin geschenkt.

Sogar in der Verwaltung der Volkshochschule durften wir sammeln, und eine weitere Gruppe wurde sogar im Essener Rathaus beim Personaldezernenten zu einem Termin empfangen und konnte dort die Spendendosen herumreichen. Das fanden wir sehr nett!

Wir danken allen, die gespendet haben, für ihre Mithilfe!

(Cathrin Nobers, Samantha Hila, Sandy Gräber, 6c)

Müllbeseitigung an der Forststation Rheinelbe

Einer Präsentation zur Arbeit der Forststation Rheinelbe und zur Waldentwicklung in der Stadt schloss sich für die Klasse 7a eine knapp einstündige Wanderung durch den Industriewald vor Ort an. Dieser hat leider besonders unter dem Sturmtief Ela im letzten Jahr gelitten. Dennoch erhielt die Klasse Gelegenheit zu einem bewegten Aufenthalt in der Natur, da der Wald mittlerweile wieder zum Besuch freigegeben ist.

Zum Abschluss beteiligte sich die Klasse an der Müllbeseitigung angrenzender Wege auf der Fläche der ehemaligen Zeche Rheinelbe, die mittlerweile ein Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere ist. So konnten wir uns neben dem Erwerb von Wissen ganz praktisch für die Umwelt sozial engagieren und gleichzeitig auch außerhalb des Schultages die "Seele baumeln lassen".

Im Essener Tierheim

Die Klasse 7c engagierte sich im Tierheim der Stadt Essen und war am Ende des Besuches sehr nachdenklich. Hier leben im Sommer bis zu 200 Katzen, 150 Hunde und 70 Kleintiere (Kaninchen, Hamster etc.). Alle dort lebenden Tiere wurden ausgesetzt oder aus oftmals banal erscheinenden Gründen von ihren Besitzern abgegeben.

Das Tierheim Essen benötigt täglich bis zu 10-12 Paletten Katzen-, Hunde- und Kleintierfutter. Um diese Kosten finanzieren zu können, ist man  für Spenden in Form von Futter sehr dankbar. Natürlich können aber auch Geldbeträge oder Spielzeug gespendet werden. Eine weitere Möglichkeit der Hilfe sind Tierpatenschaften. Hierbei stellt man regelmäßig eine bestimmte Summe Geld für die Verpflegung des Tieres zur Verfügung.

Was haben wir aus unserem Besuch gelernt? Es sollte jedem bewusst sein, dass man mit der Anschaffung eines Tieres eine Verantwortung übernimmt, die auch zu erfüllen ist – immer! Auch dann, wenn das Tier nicht mehr „klein und niedlich“, sondern ausgewachsen ist. Und was gar nicht geht: das zuvor heißgeliebte Tier - oftmals ein Weihnachtsgeschenk - wegen der Sommerferien auszusetzen. Da sich darüber leider sehr viele Menschen keine Gedanken machen, wird es immer wieder Tiere geben, die Hilfe benötigen.

(Gerrit Friedlinghaus und Tim Redmann, Klasse 7c)

Werken für das Tierheim Essen

Um das Tierheim auch auf anderem Wege zu unterstützen, baute die Klasse 8b an diesem Tag Katzenspielzeug. Filz und alte Fahrradschläuche wurden zu kleinen Bällen und anderen interessanten Spielartikeln für aktive und neugierige Katzenpfötchen umgearbeitet.

Ein Vater, ein Lehrer und Schüler stellten mit schwerem Werkzeug, mit Kettensäge, Hammer und Schleifpapier im Werkraum der Schule aus großen Baumstämmen und Brettern binnen drei Stunden außerdem mehrere große Kratzbäume her, die die Vierbeiner im Tierheim gut gebrauchen können. Inzwischen sind sie abgeholt worden und Sandra Jansen, Mitarbeiterin des Essener Tierheims, war sehr dankbar und versicherte uns, dass die Katzen begeistert sein werden. Außerdem können sich die Kleintiere über die übrigen abgetrockneten Holzstämme freuen, die die Mitarbeiter des Kleintierhauses gut nutzen können.


 

Don-Bosco-Diplomaten zurück aus Thessaloniki

Mit ihrer Entscheidung, an der internationalen MUN (Model United Nations)-Konferenz in Thessaloniki teilzunehmen, haben sich neun Oberstufenschüler und -schülerinnen des Don Bosco Gymnasiums in das Rampenlicht der Weltöffentlichkeit gewagt.

Bei den MUN Konferenzen, die regelmäßig weltweit stattfinden, handelt es sich um Planspiele, bei denen die Jugendlichen die Rolle von Delegierten der Vereinten Nationen übernehmen. Sie vertreten dabei die Interessen von UN Mitgliedsländern, die nicht ihr Heimatland sind. Den Schülern aus Essen wurden in diesem Jahr Südafrika und Rumänien zugeordnet. Sie mussten sich mit der Kultur und Politik dieser Länder auseinandersetzen und in deren Namen weltpolitische Themen diskutieren, Kompromisse aushandeln und Resolutionen verabschieden. Das war keine leichte Aufgabe!

Nach der Eröffnungsveranstaltung begrüßte der deutschen Generalkonsul persönlich die Delegation aus Essen und es wurde schnell klar, dass es eine große Ehre war, bei dieser Konferenz dabei sein zu dürfen.

In den folgenden drei Tagen wurden Reden in englischer Sprache vor mehr als 400 Schülern aus vielen verschiedenen Ländern gehalten. Dabei galt es, eine möglichst breite Zustimmung von Abgeordneten anderer Nationen für die vorgetragenen Positionen und Wünsche zu bekommen.
Nachdem das erste Lampenfieber verflogen war, agierten die Jugendlichen aus Essen zunehmend selbstsicher. Und wie in der echten Politik erhielten sie Zustimmung oder Widerspruch nicht nur am Rednerpult, sondern auch bei zahlreichen Gesprächen auf Fluren und in der Cafeteria während der Konferenzpausen.
Die Teilnehmer haben dabei nicht nur das freie Sprechen und das Führen von Verhandlungen gelernt, sondern auch ihr Interesse und Verständnis für fremde Kulturen weiterentwickelt. So wurden in wenigen Tagen sowohl Themen von weltpolitischer Bedeutung diskutiert, als auch Kontakte und Freundschaften mit Altersgenossen aus der ganzen Welt geschlossen.
Das gewonnene Wissen soll junge Menschen in Zukunft dazu befähigen, an Lösungen für globale Konflikte mitzuarbeiten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen vereinbar sind und von internationaler Kooperation geprägt sind.
Der Veranstalter der Konferenz beendete diese mit den Worten: “Die Vergangenheit liegt hinter den Teilnehmern, die Zukunft liegt vor ihnen, aber die einmalige Erfahrung dieser Tagung liegt in ihren Herzen.”
Für das Don-Bosco-Gymnasium war es die erste Teilnahme an einer MUN-Konferenz. Lehrerin A. Schulte Hemming, die die Don-Bosco-Gruppe begleitete, ist stolz darauf, mit wie viel Enthusiasmus und Selbstbewusstsein sich diese der Herauforderung gestellt hat: „Die Schüler sind in Griechenland über sich selbst hinausgewachsen.”
 

Diese Begeisterung haben sie mit nach Hause gebracht und sind nun entschlossen, auch andere Mitschüler für eine nächste Konferenz zu gewinnen.


 

Basketball B-Jugend im NRW-Landesfinale


Mit großen Erwartungen war die Basketball-B-Jugend unseres Don-Bosco-Gymnasiums als Meister des Regierungsbezirks Düsseldorf zum NRW-Landesfinale nach Bad Honnef gefahren. Nicht nur, dass man sich eine Endspielteilnahme ausgerechnet hatte, nein, man wollte auch Revanche am Gastgeber Schloss Hagerhof nehmen, dem man vor zwei Jahren in fast exakt der gleichen Formation im Finale der C-Jugend unterlegen war (Bericht aus 2013). Dass aus beiden Vorhaben nichts wurde, lag daran, dass die Mannschaft von Coach Georg Schrepper einen ganz schwachen Tag erwischte und meilenweit von ihrer Normal-, geschweige denn Bestform entfernt war.

Bereits im ersten Spiel gegen das Pascal-Gymnasium Münster kamen die Borbecker nur schleppend in die Partie. Geschlagene 2:36 Minuten dauerte es, bis Niklas Obermann die ersten Punkte aus dem Spiel heraus erzielen konnte. Die Defense stand zu offen, die Offense hatte Probleme mit der Aggressivität der Münsteraner. Leo Thiel war es, der das DBG nach 7:10 Minuten mit zwei Freiwürfen erstmals in Führung brachte und damit die stärkste Phase seines Teams einleitete. Im zweiten Durchgang - die Essener hatten sich zwischenzeitlich mit sieben Punkten Vorsprung abgesetzt - deckte das Pascal-Gymnasium sehr offensiv und zeigte sich bei den Rebounds wacher. 34 Sekunden vor Schluss stand es 43:43, und zu allem Überfluss hatte Münster das bessere Finish für sich.

Um das Halbfinale zu erreichen, musste gegen das Reismann-Gymnasium Paderborn nun also ein Sieg her. Körperlich überlegen, nach wie vor aber seltsam gehemmt, dominierte das DBG den Titelverteidiger und lag zur Half-Time wie schon im ersten Spiel deutlich vorne, viereinhalb Minuten vor dem Ende war die Neun-Punkte-Führung erneut auf einen einzigen Zähler zusammengeschrumpft. Die Essener Spieler rissen sich aber noch einmal zusammen und siegten letztlich mit 39:32. Bester Werfer war wie schon gegen Münster Luca Ulrich mit 18 Punkten.

Elf Zähler glückten Niklas Obermann als bestem Scorer des Don-Bosco-Gymnasiums im Halbfinale gegen das Schloss Hagerhof. Über den Rest der völlig misslungenen Revanche gegen einen im Vergleich zur C-Jugend abermals stark verbesserten Gegner soll an dieser Stelle der Mantel des Schweigens gehüllt werden.

Für das Spiel um Platz 3 hatten Georg Schrepper und ETB-Baskets-Center Christoph Hackenesch, der das B-Jugend-Team wie schon vor zwei Wochen in Hilden (Bericht) wieder begleitete und mit Tipps unterstützte, nochmals energisch motiviert: "Wir sind doch nicht zweieinhalb Stunden nach Bad Honnef gefahren, um hier dreimal zu verlieren!" Erneut stand auf dem Parkett dann aber die Defense oftmals falsch, die Wurfquote war bescheiden, das Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen bei den Offensiv-Rebounds gedanklich einfach schneller. Nichtsdestotrotz hatte sich das DBG fünf Sekunden vor der Schlußsirene auf einen Punkt an Hagen herangekämpft, und Adam Hamad hatte mit zwei Freiwürfen die Chance, sich und seinen Mitspielern zumindest eine Bronze-Medaille zu sichern. Nur ein Freiwurf aber saß, und so gab es eine dreiminütige Overtime, in der sich das THG auch wegen seiner besseren Fitness deutlich durchsetzen konnte.

Den Landesmeistertitel holten sich in einem überraschend engen Finale die Hausherren vom Schloss Hagerhof mit einem 54:42-Erfolg über das Pascal-Gymnasium Münster. Für die Schüler des Basketball-Internats geht es im Mai zum Bundesfinale nach Berlin - wir gratulieren und wünschen dem verdienten Landesmeister viel Erfolg!

Kader DBG: Nicolas Barkhoff, Tobias Beinghaus (2), Adam Hamad (32), Timo Keldermann (3), Niklas Obermann (45), Christos Siopoulos, Leo Thiel (19), Luca Ulrich (51).

Vorrunde Gruppe B
Don-Bosco-Gymnasium Essen - Pascal-Gymnasium Münster 43:48 (24:17)
Pascal-Gymnasium Münster - Reismann-Gymnasium Paderborn 51:32 (20:12)
Don-Bosco-Gymnasium Essen - Reismann-Gymnasium Paderborn 39:32 (23:14)

Halbfinale
Don-Bosco-Gymnasium Essen - Gymnasium Schloss Hagerhof 24:55 (13:37)

Spiel um Platz 3
Don-Bosco-Gymnasium Essen - Theodor-Heuss-Gymnasium Hagen 46:56 n.V. (44:44, 21:25)

Finale
Gymnasium Schloss Hagerhof - Pascal-Gymnasium Münster 54:42 (30:18)

Text, Fotos SuoC



Teamarbeit im Klettergarten

Technik AG auf Tour 

Als Dankeschön für die tolle Arbeit während des gesamten Schuljahres verbrachten die Teilnehmer der Technik AG ein Wochenende auf dem Ferienhof Frohne. Technik-AG-Leiter Jörg Bovens konnte dank der erarbeiteten Einnahmen und Spendengelder ein abwechslungsreiches Programm für die DBG-Jugendlichen erstellen.
Zum Start in das verlängerte Wochenende lud er zum Grillen und Musizieren zu sich nach Hause ein. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es am nächsten Morgen nach Merzen. Übernachtung im Heu-Hotel, Lagerfeuer, Grillen, Gitarrenmusik, Kartfahren am Alfsee, Fußball, Volleyball, eine Trecker-Adventure-Tour, einfach nur Klönen und noch einmal im Video den Auf- und Abbau des zurückliegenden Hausmusikabend betrachten, bei der die Schulturnhalle in einen Theaterraum für 350 Besucher mit Bühne, Licht- und Tontechnik verwandelt worden war – die Tour verging wie im Flug.

Ein Höhepunkt war der Besuch des Hochseilklettergartens in Bramsche. Hier zeigte sich echtes Team-Building. Die Jugendlichen begaben sich von beiden Seiten zeitgleich in den Parcours, begegneten sich auf der Hälfte der Strecke, mussten aneinander vorbei und meisterten diese besondere Herausforderung mit Bravour. Von den Instruktoren des Hochseilgartens gab es ein Sonderlob: „So eine Gruppe haben wir nur einmal in zehn Jahren. Man sieht, dass ihr aufeinander eingespielt seid, miteinander arbeitet und euch aufeinander verlassen könnt.“
Jörg Bovens bedankte sich am Schluss der Fahrt bei allen Teilnehmern für die geleistete Arbeit bei den zahlreichen schulischen Informationsveranstaltungen, den Hausmusikabenden, Schulkonzerten und vielen weiteren Events. Er legte gleichzeitig die Leitung der Technik AG in jüngere Hände. Zukünftig wird sie von den beiden ehemaligen Schülern Max Metzger und Jan Stefan Kluger geleitet.
Das Wochenende endete für die Jugendlichen mit einem gemeinsamen Pizza-Essen am Ausgangspunkt – auf der Terrasse der Familie Bovens.

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Salesianische Sportspiele in der Heimat Don-Boscos

 

Basketballer holen die Silbermedaille

Die Basketballer des Don-Bosco-Gymnasiums haben bei den Salesianischen Jugendspielen die Silbermedaille gewonnen. Im Endspiel gegen die jahrgangsältere Mannschaft von Don-Bosco-Zagreb war das Team  spielerisch und physisch unterlegen und verlor mit 63:93.

In den Gruppenspielen hatten die DBG-Basketballer gegen Valencia (79:38) und Turin (79:64) klar gewonnen. Im Spiel um den Gruppensieg gab es eine unglückliche 63:73 Niederlage gegen Catania (63:73). Dank des deutlichen Korbverhältnisses (221:175) erreichten die Borbecker Korbjäger denoch als beste Gruppenzweite das Halbfinale gegen Lissabon. In einem hart umkämpften Match legte das DBG-Team mit einem 28:12-Lauf im zweiten Viertel den Grundstein zum 72:55 Sieg und feierte den Finaleinzug.

Beim Fußballturnier auf dem Platz La Certezza traten die A- und B-Jugend des Don-Bosco-Gymnasiums in einer gemeinsamen Siebenergruppe an und spielten dabei gegen eine italienische und vier belgische Mannschaften, deren altersmäßige Zuordnung oft unklar blieb. Nach schwachem Start gelangen dem älteren Jahrgang zwei Siege gegen Haacht und Perugia. Die B-Jugend holte einen klaren Sieg gegen Perugia. Viel Beachtung und eine große Kulisse fand am zweiten Tag das DBG-Derby, bei dem sich die B-Jugend von Herrn Schulte-Oversohl in prächtiger Form präsentierte und etwas Pech hatte, dass sie gleich mehrfach den Siegtreffer verpasste. Da auf der anderen Seite gegen Ende eines spannenden Spiels auch Herrn von der Gathens A-Jugend zwei dicke Tormöglichkeiten hatte, ging das 0:0 letztendlich aber in Ordnung und wird allen Beteiligten in lebhafter Erinnerung bleiben.

Insgesamt 62 Schülerinnen und Schüler des DBG haben an den 26. Salesianischen Sportspielen teilgenommen, die aus Anlass des 200. Geburtstags Don Boscos in Turin stattfanden.


Ein Höhepunkt der Fahrt war der gemeinsame Gottesdienst aller Teilnehmer in der Maria Hilf-Basilika in Valdocco. Hier ist Don-Bosco in einem Glassarg beerdigt.

Am Schlusstag ging es nach Becchi, dem Geburtsort Don Boscos, wo die Borbecker Gruppe sich vor seinem Wohnhaus zum Gruppenbild aufstellte.
  Groß ist nun die Freude auf die nächsten salesianischen Sportspiele, die vom 04. bis 09. Mai 2016 in Bratislava und Wien stattfinden.
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